Geocaching Lab Cache Award Vergabe

Vor einem Monat habe ich dazu aufgerufen Geocacher für den Lab Cache Award zu nominieren. Interessanterweise wurde davon auch fleissig Gebrauch gemacht, und der/die eine oder andere hat sich gar selbst nominiert. Das zeigt mir, dass die Geocaching Community vielseitig interessiert und wohl auch etwas neugierig ist, was bei diesem Hobby grundsätzlich von Vorteil ist.

Stellungnahme eines Geocachers zur Nominierung

Von den [Zahl der geloggten Lab Caches entfernt, d. Red.] habe ich nur bei knapp 100 das jeweilige Mega/Giga besucht und die Labcache-Dosen etc. vor Ort signiert. Die anderen [Zahl entfernt, d. Red.] sind gemeinsam mit einer ganzen Reihe anderer Cacher in einer Facebook-Gruppe gelöst und geloggt worden.
Dabei habe ich / haben wir schätzungsweise ein Drittel ‚virtuell‘ gelöst (durch Google oder Wikipedia-Recherche, Google-Street View, Rechnen, Probieren etc.) und ca. zwei Drittel wurden von Cachern gepostet, die jeweils vor Ort waren und uns gegenseitig die Labcache-Codes weitergegeben haben.

Dieses Eingeständnis hat mich ehrlich gesagt überrascht. Wie man zu solchen „Fundzahlen“ kommt ist ja klar, und dass es auf diversen Plattformen entsprechende Gruppen gibt ist auch nichts Neues. Dass es jemand aber freiwillig und in dieser Deutlichkeit zugibt, damit hatte ich nicht wirklich gerechnet.

Es gibt keine Groundspeak-Regel, die das Loggen von Labcaches verbietet, bei denen man da entsprechende Mega NICHT besucht hat. Dennoch ist dieses Vorgehen zumindest bei einem Teil der Cachergemeinde nicht gut angesehen / gern gesehen.
Laut Groundspeak-FAQ “ … there are no special logging requirements other than entering the find code…“ und „…A container is preferred, but not necessary. It can even be indoors. The finder just needs to discover a code to unlock the find….“

Nun, das kann man zwar so sehen, und es ist ja bekannt, dass die Geocaching Guidelines auf vielfältigste Arten interpretiert werden – meist so wie es einem selbst am Besten in den Kram passt – doch ich finde die oben gemachte Aussage steht im Gegensatz zu dem hier, ebenfalls aus den Lab Cache FAQs:

Richtig deutlich wird es im Hilfe-Center:

Die Aussage „navigate to the location“ dürfte dabei physisch gemeint sein, nicht virtuell.

Ich möchte Euch daher bitten, meinen Nickname aus der Liste zu streichen, falls er dort enthalten sein sollte. Ich bin nicht interessiert an dem Award.

Nun, dieser Bitte komme ich natürlich nach.

Die nicht selbst besuchten Labcaches habe ich in meinem GSAK übrigens alle mit meinen Heimkoordinaten versehen, damit sie mir meine Souvenir-Statistik oder meine Landkreis- / Land- / Kontinent-Karten nicht verfälschen.

Das ist interessant, die als „Fund“ geloggten Lab Caches sollen sie Statistik nicht verfälschen. Die Statistik zu „pimpen“ ist natürlich ok 😉 .

Mir gefällt, dass die Labs neuerdings bei project-gc getrennt ausgewiesen werden und damit klar ersichtlich ist, dass diese gut [Anzahl entfernt, d. Red.]  Punkte NICHT mit den anderen Founds vergleichbar sind. Bei GSAK werden sie wie bei Groundspeak selbst als Founds mitgezählt, aber sind immerhin erkennbar.

ja, ist klar.

 

Gewinner des Geocaching Lab Cache Award

Geocaching Lab Cache Award

Diese Auszeichnung sollte der/die Geocacher/in mit den meisten Lab Cache Funden bekommen, so hatte ich es angekündigt. Wobei mir ja von vornherein klar war, dass es in den Top 10 niemanden geben wird, der wirklich alle Lab Caches selbst vor Ort besucht hat. Zwischenzeitlich habe ich auch davon Abstand genommen die Namen zu nennen, genau genommen hatte ich das auch nie vor. Es ist nicht angebracht diesen Geocachern auch noch Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Allerdings gibt es jemanden, dem dieser Geocaching Lab Cache Award stellvertretend zuerkannt wird:
dem GeocachingHQ.

Begründung

Das GeocachingHQ in Seattle zeichnet sich ab und an dadurch aus, dass neue Ideen ins Spiel gebracht werden. Das Spiel insgesamt attraktiver zu machen ist ja legitim und auch wünschenswert, doch manchmal wird nur das Gegenteil erreicht, nämlich Kopfschütteln und teilweise sogar Frust, weil die Ideen einfach nicht ausgereift sind.

Geocaching ist ein „Location Based Game“, es wäre ein Leichtes die Lab Caches so zu programmieren, dass man den „Findcode“ nur eingeben kann wenn man vor Ort ist (ja, mit Location Spoofing würde es trotzdem gehen, ist aber zumindest eine Hürde). Die Lab Caches sind ja ausdrücklich dafür entwickelt worden, dass sie mit dem Smartphone gespielt werden, aber es wurde nicht konsequent umgesetzt. Eine weitere Inkonsequenz ist, dass die Lab Caches noch wochenlang loggbar sind, auch wenn sie nicht mehr vor Ort gespielt werden können.

So gesehen braucht man sich nicht wundern, das Lab Caches auch von der heimischen Couch aus geloggt werden, und somit kann nur das GeocachingHQ selbst den Award bekommen.

Glückwunsch!

 

 

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17 Antworten

  1. Lablaberer sagt:

    Schade, schade, schade, da war der erste Artikel so schön offen gehalten, nun wird recht deutlich klar, was der Preisstifter davon hält. Ein wenig mehr Hääääääh ?!?! hätte mir gefallen.
    Geocaching und Labcacher mit XXXX Labcache-(Funden???) bei besuchten 10 Events oder so, tja, da fällt mir spontan der große Sport ein. Da spielen alle Fußball-Mannschaften fleißig bis auf jeweils zwei Torwächter, die dürfen, mit dem Fuß. Würden unsere Labcacher da auch den Ball nehmen und ins Tor befördern? Und erwarten, dass es nicht sanktioniert wird? In den Stadien würde das sicher ein großes Hallo geben. Was hat der HSV damit zu tun?
    Vorschlag an die Labcacher: Macht doch Waymarking! Ihr kauft Euch doch auch Hörbücher und nicht die entsprechenden Bücher noch dazu.
    Wir hatten mal einen beim Preisskat, der dachte, er wäre auf einem MauMau-Turnier. Als Vorhand eine 7 ausspielte und er in Mittelhand den Skat von Hinterhnad aufnahm … naja, besser wurde die Stimmung nicht.
    Danke für die Award-Idee, frohe Ostern und Happy Labbing

    • webmicha sagt:

      Die Zahl der Lab Caches und die besuchten Mega-Events findest du in der Tabelle im ersten Artikel (ist oben verlinkt). Bei 10 bis 30 Lab Caches pro Event, kann jeder seine eigene Schlussfolgerung ziehen.

  2. UliWe sagt:

    Eine „schöne“ Luftnummer wurde hier leider produziert. Dem Insider war natürlich klar, dass der ursprüngliche Blog-Eintrag ausschließlich dem Anprangern dienen sollte. Doch was sollte denn eigentlich angeprangert werden? Das Labcaches geloggt werden ohne vor Ort gewesen zu sein. Ja das werden sie und zwar regelmäßig von mehreren hundert Cachern.
    Die jeweilige Anzahl bekommt man recht schnell heraus, indem man das Leaderboard der Labcache-Serie mit der Anzahl der Mega-Attendes vergleicht. Beispiel: Brockenfrühstück: 1300 Labcacher https://goo.gl/tE5Zby bei 700 Attendes https://coord.info/GC756ME . Sicher fehlen noch ein paar Logs und auch Sockenpuppen loggen gern Labs. Andererseits gibt es auch die Mega-Teilnehmer, für die Labs nicht von Interesse sind. Von einer Differenz zwischen 500 und 600 kann man immer ausgehen und dies auch nachvollziehbar bei allen anderen Megas/Gigas.
    Warum loggen nun diese 500-600 Geocacher, obwohl sie gar nicht vor Ort waren?
    Weil sie gar nicht vor Ort gewesen sein müssen. Von Anfang an (cirka 2013) gab es aus Seattle über Labcaches nur die folgende Information: https://goo.gl/hv6j7p .
    Die Notwendwendigkeit die Location aufzusuchen besteht demnach einfach nicht und es ist daher auch regelkonform ausschließlich durch Kenntnis des Findcodes zu loggen. Dies ist auch keine Auslegung oder Interpretation – es sind noch nicht einmal Guidelines. Es steht dort eindeutig: „there are no special logging requirements other than entering the find code.” Damit ist eigentlich schon alles gesagt.
    Übrigens tauschen auch viele der Mega-Besucher die Findcodes untereinander aus oder fragen einen ihnen bekannten Labcacher danach. Mal ehrlich: die wenigsten waren tatsächlich an jedem einzelnen Labcache und haben dort die Aufgaben bewältigt. Es soll sogar schon Megas gegeben haben, bei denen dies gar nicht möglich war. Und trotzdem hatten die meisten Teilnehmer danach 10 Labs mehr im Profil.
    Das Hilfecenter beschreibt übrigens nur die „meistens so vom Lab-Owner vorgesehene“ (übliche) Vorgehensweise für Einsteiger. Ich kann hier leider keine „Deutlichkeit“ erkennen. Auch wenn diese Passage farblich hervorgehoben ist, beseitigt sie die ursprüngliche, eindeutige Aussage (nur Findcode zum Loggen notwendig) nicht, auch nicht inhaltlich.
    Zurück zum Beitrag: Mich erstaunt es, dass die Stellungnahme des Labcachers erstaunt. Das es sich hierbei nicht um „klassisches Geocaching“ handelt, sollte klar sein. Dazu stehen auch die Labcacher und sie sind sich natürlich bewusst, dass es reine Gummipunkte sind. Natürlich ist es dann auch gut, dass es für Labs keine Länderpunkte und auch keine D-/T-Wertungen gibt. Die absolute Zahl der Funde ist ohnehin eine schlechte Vergleichsgröße, falls das für jemanden wichtig sein sollte.
    Ich selbst habe auch recht früh angefangen Labcaches aus der Ferne zu lösen und zu loggen. In der Anfangszeit hat dies auch sehr viel Spaß gemacht. Mit Google, Wiki & Co. kann man viele der „Lab-Mysterys“ lösen und erfährt auch oftmals viel über die jeweilige Gegend und ihre Geschichte. Anstelle einer schmutzigen Filmdose gab es dann eben einen Gummipunkt.
    Die wenigsten Geocacher haben alle ihre geloggten Mysterys aus eigener Kraft gelöst. Insofern stehe ich auch dem aktuellen Austausch der Findcodes über SocialMedia recht gelassen gegenüber. Wer Labs loggen möchte, der macht es – wer nicht, der lässt es. Es steht jedem frei, es ist nur ein Spiel. Wir sollten es nicht nötig haben, mit dem Finger auf andere zu zeigen. In diesem Fall entbehrt es auch noch jeder Grundlage. Mit der Vergabe des Lab-Awards an das GeocachingHQ hat der Autor versucht noch einigermaßen die Kurve zu kriegen – das finde ich gut. Tatsächlich war die Idee der Labs nicht ganz ausgereift und hat sich seither nicht wirklich weiter entwickelt. Das Konzept der zeitlich begrenzten Caches finde ich andererseits innovativ und es hat meines Erachtens noch mehr Potential. Bei Megas wird es derzeit für ein paar zusätzliche Hides/Finds genutzt. Doch auch jenseits von Megas kann ich mir sinnvolle Anwendungen ohne Abstandsregel und Reviewprozess vorstellen, z.B. für CITOs, Jubiläums-Events/-Caches, als Belohnung für fleißige Owner oder als Weihnachtsgeschenk aus Seattle. Auch der Verzicht auf Dose/Logbuch (ähnlich Virtuals) und die Indoor-Option könnten interessante Möglichkeiten eröffnen.
    Ich wünsche allen viel Spaß beim Cachen, egal ob Labcache, Wander-Multi, Powertrail, D5-Mystery, Challenge, T5-Klettercache oder Leitplanken-Tradi. Macht was Euch Spaß macht und gesteht den anderen ihren eigenen Spaß zu.

    • webmicha sagt:

      Ich hab es ja schon geschrieben, viele Cacher interpretieren es so wie es ihnen am besten in den Kram passt.

      Aus den von dir verlinkten FAQs:

      „How does this Lab Cache work?

      These mostly work the same as regular geocaches: navigate to the location, find the cache and sign the logbook. However, these differ in that you must use the find code in order to mark the geocache as found.“

      Ich verstehe es so:
      „Navigiere zur Location, finde den Code und markiere den Geocache als Fund“.
      Aber wahrscheinlich ist mein Englisch viel zu schlecht, und ich verstehe das nicht gar nicht richtig 😉

      • UliWe sagt:

        Warum unterschlägst Du in Deiner Übersetzung das Wesentliche? Ich mach das mal richtig:
        „Wie funktionieren Labcaches?:
        MEISTENS funtionieren sie so wie normale Geocaches: navigiere zum Ort, finde den Cache und signiere das Logbuch.
        Der UNTERSCHIED dazu ist, dass Du den FINDCODE BENUTZEN musst, um den Cache als gefunden zu markieren.“
        Tatsächlich funktionieren Labcaches in der Realität oft ganz anders – das ist ja die eigentliche Innovation, dass man verschieden abweichenende Dinge probieren kann. Das sagt auch schon der Name „lab cache“ (lab = Labor (dort werden üblicherweise Versuche durchgeführt)). Ein Labcache mit einem Offline-Logbuch ist ebenso die absolute Seltenheit – da kann man ja gleich einen Tradi legen.
        „Meistens“ bedeuted nicht „immer“ – das kann man nicht interpretieren, es ist ein klarer Unterschied.
        Daher kann man in diese Beschreibung auch nicht hinein interpretieren, dass man vor Ort gewesen sein muss. Das ist schlicht falsch.
        Nun habe ich sicher zum allgemeinen Verständnis beigetragen. 😉
        Viele Grüße

        • webmicha sagt:

          Ja wenn man „navigate to“ lediglich am Rechner durchführt, dann hast du natürlich recht 😎.

          • UliWe sagt:

            Oh, Du hast es doch noch nicht verstanden. Willst Du nicht?
            Es ist eine Beschreibung wie Labcaches funktionieren können!
            Es wird beschrieben, wie es angeblich MEISTENS sein soll.
            Dort steht nicht: „always“ sondern „mostly“. Wobei für die gesamte Beschreibung eher „not often“ zutreffend wäre.
            Dass man in jedem Fall physisch dort sein muss, steht dort definitiv nicht.

          • webmicha sagt:

            How does this Lab Cache work?

            These mostly work the same as regular geocaches: navigate to the location, find the cache and sign the logbook. However, these differ in that you must use the find code in order to mark the geocache as found.

            Diese funktionieren für gewöhnlich (man könnte auch sagen: im Prinzip) wie ein normaler Geocache: navigiere zum Ort (des Caches), finde den Cache und signiere das Logbuch. Allerdings unterscheiden sich diese (Lab Caches) darin, dass du den Findcode verwenden must um den Geocache (Lab Cache) als gefunden zu markieren.

            Also da steht definitiv nicht, dass man den Lab Cache nicht besuchen braucht.
            Der Unterschied bezieht sich auf Findcode statt Logbuch.

            Es ist müssig das weiter auszuführen, viele Geocacher neigen ja bekanntermaßen dazu sich die Regeln (oh sorry, es sind ja nur Guidelines – keine Regeln) so hinzudrehen, dass sie passen. Und das dann gerne auch in epischer Länge. Dadurch wird es aber nicht „richtiger“ oder „wahrer“ 😉

            Eben ist mir eingefallen, dass ich ja den offiziellen Geocaching-Guide rumliegen habe. Und da steht auch was zu Lab Caches drin, auf Seite 42 🙂

            Der offizielle Geocaching-Guide, Seite 42

          • UliWe sagt:

            Bei GS steht definitiv, dass man den Lab Cache nicht besuchen muss: https://goo.gl/hv6j7p
            „This form of lab cache lives on the web, can be be used privately, and has no special logging requirements other than entering the find code.“
            Zu deutsch: KEINE (ich wiederhole: KEINE!) besonderen Logvoraussetzungen außer die Eingabe des Findcodes.
            KEINE -> also auch nicht das Aufsuchen der Location!
            Auch wenn es bei allen anderen Cachetypen notwendig ist, diese vor Ort aufzusuchen – es trifft auf Labcaches nicht zu. Das ist eindeutig und keine Interpretation. Die Auffassung man müsste zwingen vor Ort sein beruht auf dem was viele von gewöhnlichen Caches kennen – es ist jedoch nicht auf Labcaches übertragbar und in diesem Fall eine reine Erfindung / falsche Schlussfolgerung.

  3. Chris sagt:

    Zitat 1: „Durch Zufall bin ich darauf aufmerksam geworden mit welchem Enthusiasmus viele Geocacher diese Lab Caches spielen und ich finde das verdient unbedingt Anerkennung. “
    Zitat 2: „Zwischenzeitlich habe ich auch davon Abstand genommen die Namen zu nennen, genau genommen hatte ich das auch nie vor. Es ist nicht angebracht diesen Geocachern auch noch Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.“

    Wie schon von Anfang an vermutet war das Ganze also als Pranger gedacht und nicht als offene Diskussion über Labcaches, und natürlich schon gar nicht als ‚Award‘. Erstaunlich, dass dieser offensichtliche ‚Beschiss‘ von jemandem in die Welt gesetzt wird, der anderen, nämlich den angesprochenen Labcachern, seinerseits ‚Beschiss‘ vorwirft. Die Vergeber der goldenen Himbeere (als Anti-Oskar) geben offen zu, dass es Ihnen um einen Anti-Preis geht. So weit reicht die Offenheit hier offensichtlich nicht.

    Warum sollte sich z.B. jemand die Mühe machen, die Labcaches händisch mit der Heimatkoordinate zu versehen, wenn es ihm doch angeblich um Betrug oder Schummeln bei der Statistik geht? Und warum sollte derjenige nicht einfach per GSAK z.B. Powertrails in Dänemark oder den Niederlande loggen und sich so hunderte von Punkte in wenigen Minuten einsammeln? Statt dessen macht er sich Mühe, Lab-Codes einzeln mühsam wie Mysteries zu errätseln und dann einzeln durch Eingabe des Codes zu loggen?
    Offensichtlich will man die Motivation dieser Labcacher weder verstehen noch tolerieren. Schade.

    Erst zu Meldung / Nominierung aufrufen, sich dann angeblich wundern, wenn jemand dem nachkommt und anschließend über diejenigen herziehen. Das ist nicht nur schlechter Stil, das widerspricht auch jeder Standesregel für Journalisten – aber die gelten für Blogger ja nicht.

    • webmicha sagt:

      Hier möchte ich zunächst auf den letzten Absatz eingehen:
      Ich wundere mich beim Geocaching über nichts mehr, das ist schon lange so. Schon gar nicht darüber, dass ein Betroffener eine Stellungnahme abgibt. Wie ich schon schrieb, war ich lediglich überrascht darüber, mit welcher, ich nenne es mal, „Ehrlichkeit“ und Ausführlichkeit die Vorgehensweise beschrieben wurde.

      Im Übrigen habe ich von der Person die Freigabe zum Zitieren bekommen. Das habe ich vollständig getan und habe auch nichts aus dem Zusammenhang gerissen. Dass ich dazu eine andere Meinung habe und dies auch kundtue ist Sinn und Zweck des Artikels.

      Dass sich jemand „die Mühe macht Lab-Codes einzeln einzugeben“ dürfte wohl der Tatsache geschuldet sein, dass automatisiertes Loggen (meines Wissens nach) nicht geht. Aber wahrscheinlich ist das auch wieder eine bösartige Unterstellung.

      • UliWe sagt:

        Ich denke, dass die ehrliche und ausführliche Stellungnahme des Labcaches darin begründet ist, dass es leider viel zu viele Geocacher gibt, die in dieser Hinsicht einfach falsch informiert sind. Es fallen dann leider von Unwissenden desöfteren unhaltbare Begriffe wie z.B. „Beschiss“ oder das Labcachen wird anderweitig angeprangert obwohl dies unbegründet ist. Hier bedarf es offenbar objektiver Aufklärung. Niemand lässt sich gern aufgrund falscher Tatsachen in ein schlechtes Licht stellen.

  4. Andreas sagt:

    Das ist doch nur ein Spiel. Spielen soll den Beteiligten Freude bereiten. Warum nehmt ihr ein Spiel so toternst? Seid doch einfach froh darüber, dass jemand Caches legt, die ihr loggen dürft ☺

    • webmicha sagt:

      Lass uns einen Spieleabend machen. So richtig mit Brettspiel oder Kartenspiel, darfst du dir raussuchen. Das spielt dann jeder so wie ihm Freude bereitet. Ich bin sicher, das wird ein ganz toller Abend, wenn nicht sogar ein Mordsspass 😀 .

      • Mark sagt:

        Weil das Beispiel schon so oft kam: Im Gegensatz zu Monopoly, Kartenspielen etc. spielt man beim Geocaching nicht gegeneinander. Geocaching ist kein Wettbewerb. Mich bescheisst niemand, nur weil er Caches loggt, bei denen er vielleicht nicht vor Ort war, weil er dadurch eben nicht „gewinnt“. Für mich ändert sich dadurch nichts an meinem Geocaching-Erlebnis.

  5. UliWe sagt:

    Diejenigen, die mit falschen Aussagen gegen Labcacher wettern, sind bestimmt nur frustriert, dass sie nicht selbst frühzeitig erkannt haben, dass die regelkonforme Möglichkeit besteht alle Labs ausschließlich durch Kenntnis des Findcodes zu loggen. 😀

  6. Lablaberer sagt:

    Jeden Tag verhungern unzählige Menschen, unter ihnen viele Kinder oder kommen durch kriegerische Auseinandersetzungen um. Und ihr streitet euch auf dem hohen Niveau über so einen Quatsch wie Geocaching und die Besonderheit Labcaches. Solche Sorgen braucht die Welt nicht.