Dönerstag: Feiertag der Geocacher

Am kommenden Dönerstag ist es wieder mal soweit: die Anhänger der modernen Religion des Geocachens pilgern in Scharen zu den entsprechenden Fastfoodtempeln und huldigen dem Fleischspieß.

Wie bei allen Religionen gibt es mehr oder weniger fanatische Anhänger, was sich nicht nur in optischen Unterschieden widerspiegelt sondern oft auch in der Sprache. Während die einen ganze und vollständige Sätze bilden können um ihrem Wunsch nach etwas zu Essen Ausdruck zu verleihen, schaffen es andere gerade so ein kryptisches „Y-m-a-o-s“ über den Tresen zu stammeln.

Auch die Geschmäcker sind verschieden, die ursprüngliche Variante ist hierzulande kaum zu bekommen, auf den Spieß wird, dem jeweiligen Zeitgeist entsprechend, fast alles außer Schwein gesteckt.

In einigen Regionen wird die Version Dürum klar bevorzugt, doch ob im Pide oder Yufka, beide Varianten werden aus der Hand gegessen.

Was viele gar nicht wissen: Döner ist selbstverständlich auch auf dem Teller ein Genuss, wozu allerdings etwas mehr Zeit und Muse notwendig ist.

Zu einer echten Unsitte hat sich dagegen der „Döner to go“, die Döner-Box entwickelt. Das ist halt für die ganz Eiligen, die am liebsten alles per Drive-in machen.

Aber wie sagt man so schön: jedem seins! Und weil in Deutschland auf 5-6 Geocacher eine Dönerbude kommt, rein statistisch gesehen, ist das der Abwechslung eher zuträglich, denn zum nächsten Döner ist es dann nicht so weit. Man kann den einen oder anderen Imbiss nämlich auch ignorieren wenn der einem nicht zusagt.

Wie bei Events üblich werden auch am Dönerstag gerne Trackables getauscht und geloggt, und auch zu diesem Anlass gibt es passendes Inventar.

Dieser Artikel kann Spuren von Sarkasmus enthalten, der Autor wünscht trotzdem einen guten Appetit!

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