Geocaching aus Sicht des Owners

Unser Hobby beschäftigt sich mit „Dosen“ im wahrsten und im weitesten Sinne des Wortes. Wir lösen Rätsel indem wir uns mit den verschiedensten Themen auseinandersetzen, wir wandern, radeln und klettern. Dies alles mit dem Ziel eine Dose zu finden, in der sich als Belohnung für unsere Mühe das befindet, in das wir uns dann eintragen dürfen. Doch wie immer, gibt es zwei Seiten der Medaille, nämlich auch das Geocaching aus Sicht des Owners.

Viel Vorarbeit

All diesen Aktivitäten geht etwas voran. Es gibt jemanden der sich Gedanken macht; z. B. über einen schönen Platz den er anderen unbedingt zeigen möchte. Oder aber er denkt sich Rätsel aus, die ja auch oft eine aufwändige Recherchearbeit bedeuten. Es werden tolle kreative Listings erstellt. Ein Multicache mit verschiedenen Stationen wird ausgearbeitet . Eine Wanderung wird zu einem Powertrail.

Dafür wird viel Kreativität, Zeit und Material aufgewendet einzig mit dem Ziel, anderen einen Spaß, ein Erlebnis zu bereiten. Oder man möchte etwas zurückzugeben, was man von der mittlerweile riesigen Gemeinschaft der Geocacher erhält. Diese Gemeinschaft lebt von gegenseitigem Geben und Nehmen. Anders könnte dieses Hobby nicht funktionieren.

Cachewartung

Und nun kommen wir wieder zum Anfang dieses Textes, nämlich den Dosen. Manchmal findet man Dosen, die nicht mehr in einem guten Zustand sind. Sie können nass sein oder schmuddelig. Je nachdem wo die Cachebehälter liegen, ist es manchmal sehr aufwändig an diese Stelle zu kommen. Es wäre doch ein Leichtes, wenn man als Cacher eh schon vor Ort ist, eine kleine „Cachewartung“ vorzunehmen. „Klein“ bedeutet, einfach mal eine Dose auszuwischen, zu trocknen, oder vielleicht einen frischen Logstreifen (Vorlagen gibt es im Internet) einzulegen. Vielleicht könnte man beim Packen des Rucksacks für die nächste Cachetour mal daran denken. Manchmal wäre es ausreichend einfach die Dose wieder richtig zu verschließen. Es würde so manchem Owner und den anderen Cachern Frust ersparen und den Spaß, Caches auszulegen, bewahren.

Auch wir durften diese Art von Service schon öfter genießen und waren jedes Mal froh und dankbar, wenn jemand sich gekümmert hat. Wir haben es als eine gewisse Wertschätzung empfunden. Wenn man dann als Owner noch einen netten Log und nicht nur ein „TFTC“ bekommt, hat sich die ganze Sache gelohnt.

Tina

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1 Antwort

  1. Knacki's sagt:

    Ich kann mich dieser Meinung nur anschließen!

    Wenn jeder ein wenig mitdenkt und bei der Wartung der Döschen unterstützt, haben wir alle mehr davon und es müssen nicht schöne Caches und Cacherrunden geschlossen werden, weil der Owner es leider nicht mehr schafft alle seine Dosen zu warten.

    Wie heisst es so schön: Geben ist seliger denn nehmen. Eigentlich ist das der Wahlspruch der Geocacher – denn ohne dem würde das ganze System nicht funktionieren…