GeoXantike – erste Eindrücke

Der Besuch der GeoXantike ist schon lange geplant gewesen. Bereits im Oktober habe ich eine Ferienwohnung in der Nähe von Xanten gebucht um mit der Familie ein paar Tage am Niederrhein zu verbringen. Anreise war am Donnerstag, wir kamen nachmittags an und bezogen zunächst unsere Unterkunft.

Picknick der alten Römer

Nach der doch etwas längeren Fahrt, ok – andere kommen noch von viel weiter her – war das Picknick zum Beginn des langen Event-Wochenendes genau das Richtige. Glücklicherweise wurde es ja verlegt, und die neue Location war um einiges angenehmer als die Wiese am See – vor allem schattiger!

Etwa 300 Geocacher tummelten sich vor der Wallanlage, unterhielten sich und tauschten Trackables. Allenthalben gab es Begrüßungsorgien, man kennt sich halt mittlerweile und es war ja auch überschaubar.

Gehen 18 Uhr löste sich das Picknick auf, die Cacher verteilten sich in der Stadt und wer nicht gepicknickt hatte, ließ sich zum Abendessen in einem der zahlreichen Restaurants nieder. Das war auch die Maxime des GeocachingBW-Teams, wir trafen uns in einem sehr schönen Biergarten und haben lecker gespeist.

Im Anschluss hatten Geocacher aus Berlin zu einem kleinen Event auf dem Xantener Markplatz gerufen, inmitten der Kirmes :D. Eine nette Idee und alsbald bekamen wir das Logbuch hingehalten um es zu stempeln bzw. zu signieren.

Meet&Greet

Am Freitag morgen zog es uns bereits zum Frühstück nach Xanten. In unmittelbarer Nähe der Kriemhild-Mühle, hatten wir uns einen Tisch im lauschigen Biergarten reserviert. Nach dieser Stärkung wurden das Colloquium (eine Runde Labcaches) absolviert und schließlich die GeoXantike Letterbox angesteuert. Ein Besuch des Doms war natürlich ebenfalls Pflicht. Xanten, das wurde uns schon tags zuvor klar, ist einfach ein schönes, sehenswertes Städtchen.

Zwischendurch mussten wir noch einkaufen, was wir mit einem Grenzübertritt in die Niederlande verbanden um in Gendringen eine Letterbox zu besuchen. Danach ging es zurück in die FeWo um uns zu stärken.

Abends stand der Besuch des Meet&Greet an. Am Eingangsbereich stauten sich die Massen und ich sollte ja für Baden-Württemberg an der Eröffnungszeremonie teilnahmen. Hier half nur die Möglichkeit des by-passing um rechtzeitig in der Arena zu sein, immerhin wurde das dann unkompliziert gelöst.

Wir sammelten uns für die Pompada (Einmarsch in die Arena) außer Sichtweite der Besucher und nutzen die Gelegenheit zur Begrüßung und ein paar Fotos mit den Lackeys aus dem GeocachingHQ. Mit einiger Verspätung ging es dann los. Zu Fanfarenklängen marschierten die Abordnungen der teilnehmen Bundesländer und Länder, jeweils mit einer Flagge ausgestattet, in das Oval der Arena ein. Die Zuschauer auf der Tribüne begrüßten die Teilnehmer teils mit frenetischen Jubel. Den Vogel schossen dabei die Saarländer ab, denn außer der Flagge, brachten sie einen Schwenker mit :).

Die Lackeys wiederum, hatten sich im römischen Stil gewandet, und durften unter ebenfalls großem Applaus als vorletzte in die Arena, gleichzeitig repräsentierten sie die USA. zum Schluss wurden alle Flaggen nebeneinander präsentiert, was ein schönes Bild abgab. Jetzt fehlte nur noch das Orga-Team, das ebenfalls begeistert begrüsst wurde.

Es folgte die Begrüßung und Vorstellung des Orga-Teams und nach den üblichen Reden durften die Ländervertreter wieder aus der Arena ausziehen und die Bühne wurde für die Band freigegeben.

Der Abend klang gemütlich aus, die Wiese neben der Arena war ein einziger großer Biergarten. Nur mit den Getränken hat es zwischendurch nicht so gut geklappt. Die Gastronomen waren anfangs komplett überfordert und mussten immer wieder Getränke herbeischaffen, was teilweise zu Frust führte. Nach einer Weile hatte sich die Versorgungslage jedoch gebessert.

Die Band “Give Us Animal Names” spielte unterdessen im „Sandsturm“ in der Arena, denn das drohende Unwetter schickte bereits seine Vorboten.

So neigte sich der Abend dem Ende zu und ließ für den nächsten Tag einiges erwarten, denn die etwa 2500 Besucher des Meet&Greet waren nur ein Vorgeschmack dessen, was beim Hauptevent am Samstag zu erwarten ist: über 8000 Teilnehmer !

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3 Antworten

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