Team Speckkälble Tour 2014

Nachdem wir letztes Jahr zum ersten Mal gemeinsam über mehrere Tage weggefahren sind, haben wir es dieses Jahr wiederholt. Natürlich war es wieder gar nicht so einfach einen passenden Termin zu finden, denn die Parameter waren nicht ohne Anspruch: keine Ferien, inklusive Wochenende, später als letztes Jahr, darf etwas weiter weg sein, lohnenswerte Caches in der Umgebung. Dazu galt es noch einige Geburtstage und Skiurlaube zu berücksichtigen. So fiel dann auch unser bevorzugtes Ziel im Hochsauerland durchs Raster. Das Sekundärziel in Garmisch war plötzlich ausgebucht, was uns fast auf Null zurück warf.

Ab nach Osten

Während das Saarland ganz im Westen der Republik liegt, einigten wir uns nun auf den Bayrischen Wald, denn hierzu konnte ich positive Erfahrungen beisteuern, da ich schon mal in der Reutmühle in Waldkirchen war. Natürlich beeinflusste die Nähe zu Tchechien die Entscheidungsfindung, konnte ich doch vor zwei Jahren wegen Schnees nicht einen Cache machen.

Anfang Dezember buchten wir also bei AKON unsere Präventionsreise. Diese würde die Bausteine „Reaktives Walking“ und „Autogenes Training“ enthalten. Vor ein paar Wochen erstellten wir dann auch mal ein paar PQs und dabei fiel uns auch ein Event in der Nähe ins Auge.

Anreise, Walking, Nachtcaching

Einmal quer durch den Süden macht dann mal 480 km Fahrstrecke. Das hieß wir mussten relativ zeitig los um am frühen Nachmittag in Waldkirchen zu sein. Gegen 8 Uhr ging es auf die Autobahn und die Fahrt war erfreulich stressfrei. Um die Mittagszeit nahmen wir eine kleine Auszeit für das übliche Burger-Menü. Eine gute Stunde später waren wir dann auch da. Nach Check-In und Umziehen ging es direkt zur ersten Übungseinheit.

Zunächst stellte sich die Gruppe vor und dann gab es eine theoretische Einführung zum Reaktiven Walking. Das Besondere dabei sind die speziellen, mit einem Granulat gefüllten, Hanteln. Bei richtiger Bewegung löst das Granulat einen Impuls aus welcher auf die tiefe Muskulatur wirkt, die man bekanntermaßen nur indirekt stimulieren kann. Dies konnten wir schließlich in der Praxis testen, zur Einstimmung gab es gleich noch eine erste Walking-Runde.

Nachdem diese absolviert war, kam die Entspannungseinheit mit Autogenem Training. So ausgeruht und erholt konnten wir ganz locker zum Abendessen gehen um uns für die anstehenden Nachtcaches zu stärken. Das Täuschungsmanöver sollte uns nicht davon abhalten die Zauberkiste zu finden.

Walking in der Saußbachklamm

Walking in der Saußbachklamm

Am Freitagmorgen konnten wir gemütlich frühstücken, das Programm begann erst um 10 Uhr. Der Trainer hatte die Saußbachklamm als Walkingstrecke ausgesucht und dank dem recht guten Fitnesszustand unserer Gruppe, wurde eine große Runde daraus. Das Programm ging bis ca. 16 Uhr und für uns hieß das, dass wir vor dem Abendessen noch Zeit hatten einen Multi zu absolvieren. So folgten wir dem Schmuggleraufruf und lernten dabei viel Neues kennen. Der Tag sollte natürlich wieder mit einem Nachtcache ausklingen, und dazu schalteten wir die Irrlichter ein. Diesen NC muss man einfach machen wenn man in der Nähe ist!

Zurück im Hotel ging es zum Abschluss an die Bar wo wir uns noch etwas mit Jacky unterhielten.

Cachen in Tchechien,  Event in Niederbayern

Am Samstag erstreckte sich unser Fitnessprogramm bis zum frühen Nachmittag, gegen 13:30 Uhr waren wir fertig. Die restliche Zeit stand nun zur freien Verfügung. Wir hatten im Vorfeld schon einen Cache-Ausflug nach Tchechien geplant und weil die Rahmenbedingungen günstig waren, machten wir uns zeitnah auf den Weg.  Unser Ziel war das Torf-Moor von Soumarsky, ein Renaturierungsprojekt innerhalb des Nationalparks und Grundlage für einen Earth-Cache. Dort gibt es außerdem einen Multi-Cache, welchen wir jedoch auf Grund unserer sprachlichen Defizite nicht lösen konnten. Der Besuch des Moores hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, ich habe noch nie ein solche, surreal wirkende, Landschaft erlebt. Das war wirklich beindruckend.

torfmoor

Leider hatten wir bei dem Versuch den Multi zu lösen die Zeit etwas vergessen und da wir noch zum Event wollten, mussten wir langsam zurück. In der Nähe des Parkplatzen konnten wir immerhin einen fast 10 Jahre alten Tradi finden.

Unser Hotel lag auf dem Weg zum Event und wir kehrten zum Abendessen dort ein. Dem Organisator des Maker Madness Event Niederbayern hinterließen wir eine Notiz, und gegen 20:30 Uhr waren wir dann in Fürstenzell beim Griechen.

Wir wurden sehr freundlich empfangen und hatten tolle Gespräche. Interessant war dabei, dass das Durchschnittsalter etwas höher war als bei GC-Stammtischen in unseren Gefilden. Wir fühlten uns jedenfalls sehr wohl und tauschten bis in den späten Abend Geschichten, Tipps und Tricks aus…

Vom Saußbach an die Donau

Nach einem ausgiebigen Frühstück am Sonntagmorgen, gingen wir noch ein Mal in die Saußbach- klamm um den dortigen Earth-Cache aufzulösen, denn bei der Walkingrunde am Freitag hatten wir dafür keine Zeit. Nachdem wir uns der Antworten sicher waren machten wir uns auf den Heimweg. Unser Zwischenziel war die Walhalla, welche wir um die Mittagszeit erreichten.

Walhalla

Walhalla

Bei traumhaftem Wetter konnten wir diesen Ort endlich aus der Nähe besichtigen, nachdem wir alle zusammen schon x Mal auf der A7 daran vorbeigefahren sind. Natürlich gibt es zu diesem Denkmal nicht nur einen Cache doch dazwischen sind fast 100 Höhenmeter zu überwinden.

Nach zwei Stunden Aufenthalt machten wir uns endgültig auf den Heimweg.

Obwohl wir dieses Jahr deutlich weniger Caches gemacht haben, war es intensiver. Der Bayerische Wald ist zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ziel und bei 5 Stunden Fahrzeit auch gut mit dem Auto zu erreichen. Die Akon Programme sind vom Zeitplan so aufgebaut, dass sich eine weitere Anreise durchaus lohnt. Wir können es nur empfehlen und ich bin schon gespannt wohin es uns nächstes Jahr verschlagen wird, wenn das Team Speckkälble wieder auf Tour geht.

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