Zu Fuß über die Alpen – Tag 3

Zu Fuß über die Alpen - Tag 3

Zu Fuß über die Alpen – Von Oberstdorf nach Meran | Zusammenfassung des dritten Tages

Aufgrund einer weniger erfreulichen Wettervorhersage für heute entschieden wir uns, bereits um 6:00 beim Frühstück zu sein. Nach dem Aufstehen wurden wir jedoch von einem wolkenlosen blauen Himmel begrüßt.

Zu Fuß über die Alpen - Tag 3

Ungeachtet dessen standen wir schon kurz vor 7 Uhr abmarschbereit vor der Hütte. Vor uns lagen über 400 hm Aufstieg zur Seescharte (2605m), die wir nach gut einer Stunde erreichten. Weit über der Baumgrenze zog sich der Weg am See hinter der Hütte entlang und über eine kleine Schlucht nach oben. Im letzten Teil mussten wir ein ausgedehntes Geröllfeld traversieren. Die Überschreitung war schon beeindruckend: kamen wir doch aus dem Schatten und wurden hier von der ☀️ begrüßt.

Zu Fuß über die Alpen - Tag 3

Dort gönnten wir uns eine kurze „Gipfel-Rast“. Nun stand uns der schwerste Teil des Tages bevor: über 1800 m im Abstieg! Zu Beginn ging es über ein steiles Geröllfeld und Almwiesen hinab in ein kleines beschauliches Hochtal.

Zu Fuß über die Alpen - Tag 3

Bild Abstieg Seescharte

Kurz vor der ersten Almhütte hatten wir noch ein interessantes Erlebnis. Die Wanderwege werden hier nicht nur von uns Wanderern bevorzugt. Auch die Jungkühe hatten um diese Tageszeit den Drang in Richtung Alm abzusteigen. Einige von unserer Gruppe mussten hier fluchtartig den Wandersteig verlassen. Kamen doch von oben im Galopp die Kühe herab. So mussten wir uns eine Zeit lang den Weg mit dem Kühen teilen. 😄

Zu Fuß über die Alpen - Tag 3

Auf der Oberlochalm gönnten wir uns zusammen mit anderen E5-Wanderern eine kurze Erfrischung.

Zu Fuß über die Alpen - Tag 3 - Oberlochalm

Entlang des Baches ging es nun gemütlich das Tal hinaus. Vorbei an der Unterlochalm kamen wir wieder in Regionen mit lichten Lärchenwäldern. Stück für Stück entfernte sich der Bach von uns in tieferliegende Regionen, und wir kamen in steileres Gelände. Hier startete der Teil des Weges, der vor vielen Jahren in den Fels gesprengt wurde, um die Kühe ins Hochtal zu treiben. Wir genossen hier schöne Blicke ins tiefe Tal und genossen den Weg im Hang trotz seiner Ausgesetztheit.

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Kurz vor dem letzten steilen Stück ins Tal hatten wir nochmals die Gelegenheit, auf einem kleinen Wiesenplatz mit Bänken eine letzte Pause einzulegen. Unten im Tal angekommen konnten wir unsere Vorräte im Supermarkt aufstocken und nahmen dann für den Gegenanstieg die Bergbahn hinauf zum Berghotel Venet. Dort gönnten wir uns den Luxus eines Mehrbettzimmer mit einem richtigen Federbett und einer heißen Dusche. Den Nachmittag ließen wir gemütlich im Liegestuhl auf der Dachterrasse mit einem kühlen Bier ausklingen.

Zusammenfassung der Strecke: 16,8 km – 7:45 Stunden – 405 hm im Aufstieg – 1815 hm im Abstieg

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