Je suis Charlie

Ein Kommentar von webmicha

Geocaching ist unpolitisch. Neutral. Ich nicht.

JE SUIS CHARLIE

Heute bin ich Charlie.

Der Anschlag in Paris auf die Redaktion des Satire-Magazin Charlie Hebdo hat mich zutiefst berührt aber auch wütend macht. Dieser ganze Hass in der Welt, in unserem Alltag macht mich traurig. Terror, Krieg und Gewalt bestimmen die Schlagzeilen, nicht nur heute. Die Menschen lernen nicht aus der Geschichte. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Auch die französische Revolution war vor 225 Jahren von Gewalt geprägt, und von Satire begleitet.

Überhaupt war die Satire schon in der Antike gebräuchlich. Sie wurde schon damals angewandt um Misstände in sprachlich überspitzter Form aufzuzeigen. Satire ist Teil der Kultur, und sie darf alles kritisieren: Gesellschaft, Politik, Sport, Religion. Alle Bereiche unseres Lebens dürfen von ihr erfasst werden. Die Satiriker halten uns den Spiegel vor die Nase, oft mit einem verzerrten Bild, aber sonst würden wir sie nicht erkennen. Wer sie erkennt und begreift denkt nach, denn es muss ja einen Grund, einen Anlass dafür geben. Satire bewirkt auch die Weiterentwicklung der Gesellschaft, die Auseinandersetzung mit ihr selbst.

In Frankreich spielt die Satire eine viel größere Rolle als bei uns. Sie ist direkter und nicht so zurückhaltend und intellektuell aufgeladen wie bei uns.

Dieser Anschlag in Paris auf die Redaktion von Charlie Hebdo ist ein Anschlag auf die Freiheit, La Liberté. Und die Gleichheit, L’Égalité. Auf die Brüderlichkeit, La Fraternité, sowieso.

Das musste jetzt gesagt werden. Es ist mein Blog. Und ich bin Charlie.

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