CITO im Hasenwald

Am 11. internationalen CITO Wochenende gab es in Baden insgesamt sechs Events, eines davon war das CITO im Hasenwald bei Buchen.


Morgenstund hat Gold im Mund

Schon vor 10 Uhr waren die ersten im Einsatz. Die größte Aufgabe heute bestand darin, das verfallene Enten- u. Gänsegehege abzubauen und auszuräumen. Fast das ganze Team von inzwischen 12 Cachern war den Vormittag über damit beschäftigt.

Von knapp 100m Zaun wurden die Drahtverbindungen gekappt und der Zaun vorsichtig entfernt, damit dieser wieder verwendet werden kann. Zusätzlich wurde ca. 600 qm Drahtgeflecht, was die „Decke“ des Geheges gebildet hatte, nebst den zugehörigen maroden bzw. gebrochenen Holzstützen entfernt, zusammengepresst und zur Altmetallabfuhr an einen Sammelpunkt gebracht.

Rechtzeitig zum Essenfassen war dieses Mammutprojekt erledigt. Während dessen haben die Mitglieder des Vereins der Vogelfreunde Hettingen die Wege zu den Gehegen neu gekiest.

Verstärkung kommt

Am Nachmittag kam noch weitere Verstärkung hinzu, so konnte mit 2 Teams und zusammen über 20 Helfern weiter im Wildgehege aufgeräumt werden. Fleissig wurde geharkt, gesägt, Gestrüpp gestutzt, Lianen entfernt, geschaufelt, gekehrt und hängerweise Blätter, Geäst und Nadeln zum Kompostieren gefahren.

Säckeweise wurde Unrat und Müll im Wald und im nahen Lehrpfad eingesammelt, hierzu wurden uns freundlicherweise vom Bauhof Buchen Greifer, Eimer und Tüten zur Verfügung gestellt.

Die ausgestellte Mostpresse wurde wieder zusammengeflickt und das Team an dem Klopfsägenmodell konnte nach der erfolgten Freilegung sogar einen kompletten Waschbetonboden darunter zum Vorschein bringen.

Für eine kleine Überraschung sorgte auch der entdeckte Gedenkstein, der – nachdem einiger Wildwuchs beseitigt wurde – wieder einen würdigen Anblick bietet.

Die Mitglieder vom Verein, die währenddessen an allen möglichen Ecken auf dem Gelände ebenfalls fleissig repariert, gestrichen und geräumt haben waren überwältigt von der Aktion und bedanken sich nochmals recht herzlich bei allen.

Es gibt noch mehr zu tun

Die weiteren Schritte sind schon geplant:

  • Im Lauf der Woche soll das Metall, Holz und Grüngut entfernt werden, mit einem Bagger wird der alte Beton-Ententeich ausgehoben und entfernt.
  • Für das wasserbetriebene, (eigentlich) funktionstüchtige Modell der Klopfsäge sollen Pläne und Material beschafft werden, daß diese wieder saniert und in Gang gebracht werden kann.
  • Für die Mostpresse und die anderen Modelle werden Sicherungsmaßnahmen (Gitter) installiert, daß man die Geräte zwar besichtigen, aber (hoffentlich) nicht mehr beschädigen kann.

Als ein weiteres Projekt um das Gelände für Kinder noch spannender zu machen, kam uns und Cacherfreunden die Idee eines Barfuß-Pfades. Ich freue mich, dass ich heute schon die Zusage der Leiterin der Pfadfinder aus Walldürn bekommen habe, dass diese bei der Errichtung tatkräftig mitwirken werden.

Vielen herzlichen Dank nochmal an alle Helfer!

Dieser Bericht basiert auf der Log Notiz von Azurit, vielen Dank für die Erlaubnis diese hier weiterzuverwenden.

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