Geocoinfest Europe 2015 Netherlands- ATTENDED

Eindhoven wir kommen

Schon Anfang Oktober 2014 in Ulm beim Geocoinfest  war verkündet worden, dass das fünfte europäische  Geocoinfest 2015 in Eindhoven  stattfinden würde. Nach einem Jahr voller Vorfreude ging am Freitag die Fahrt zusammen mit HJThom und Mondschein  in die Niederlande.

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Meet& Greet

Da wir erst nach der Schule losfahren konnten, trafen wir erst gegen 19.30 Uhr beim Meet& Greet ein. Nachdem wir von den freundlichen HelferInnen unsere Eventtüten ausgehändigt bekamen, musste ich zunächst eine kleine Enttäuschung einstecken: vom vielgepriesenen chinesischen Büffet, für welches ich ein 15 €-Ticket gebucht hatte, war nur noch eine Schale Reis übrig geblieben. Immerhin bekam ich anstandlos das Geld zurück gezahlt und beschloss, dass mir eine ausgefallen Mahlzeit  nicht schaden würde.

Windmühlen und Holzclogs

Schnell trugen wir uns ins Logbuch ein, welches passend für das Land die Form einer Windmühle hatte. Diese Form sollte uns öfter begegnen, denn auch beim Hauptevent gab es eine Riesenwindmühle als Logbuch. Eine Windmühle aus Luftballons war als Markierung für den Treffpunkt zum  Cointauschen aufgestellt. Auch die Eventcoins waren ganz in holländischer Tradition gehalten:  Windmühle, Tulpe und Holzschuh bildeten das Coinset.

An den Besuchertischen waren bereits anregende Gespräche  in Gange und viele hatten bereits ihre Tauschköfferchen aufgeklappt. Hier traf ich  auf auch Annette, die Initiatorin der Pümmie-Monster. Ich durfte gleich das Gewinner-Monster entgegen nehmen, das morgen seine Reise nach Berlin antreten wird.

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Coinausstellung

Beim Geocoinfest selbst mussten wir bereits um 8 Uhr vor Ort sein, denn HJThom sollte ja seine 193 Eulencoins ordentlich in die Vitrinen drapieren. Einige wunderschöne Coinsammlungen waren hier zu bewundern. Der holländische Sammler „Captain Zulu“ hatte sogar seine Pins ausgestellt, winzige Ebenbilder besonderer Geocoins.

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Markt der Möglichkeiten

Neben verschiedenen Workshops und tollen Kinderbastelangeboten standen bei diesem besonderen Event natürlich die Geocoins im Mittelpunkt. Zahlreiche Shops bildeten eine bunte Marktstraße in der Halle, durch die neugierige und interessierte Geocacher zogen und sich zum ein oder anderen Kauf animieren ließen.

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Meeting der Coiner und Tokenfans

Bei der Luftballonwindmühle trafen sich die Coiner und Tokenfans, bewunderten gegenseitig die Sammlungen und tauschten die ein oder andere Münze. Wie schön, dass man hier die Menschen treffen konnte, die man mittlerweile weltweit kennen gelernt hat. Ich freute mich riesig, Mark Clemens (Avroair), den Gründer der Geocoinfeste wiederzusehen. Und ich genoß es, mich endlich länger mit manchen, bisher virtuellen Bekannten zu unterhalten. Das ist ja auch das Wunderbare an Coins, die letztendlich zum Medium für Freundschaften mit „den Menschen dahinter“ werden. Ganz besonders schön sind die Überraschungen und kleinen oder manchmal sogar größeren Geschenke, die sich Coiner oft gegenseitig bereiten. Ich durfte mich an diesem Wochenende über viele ganz wunderbare Gaben freuen und möchte hier einen sehr treffenden  Satz zitieren, der ein  Überraschungsgeschenk eines holländischen Coinerfreundes zierte:

„Strangers are friends you have not talked to yet- Speak friend and trade“

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Geocoinfest Berchtesgaden 2016

Gespannt warteten wir, wo wohl das nächste Geocoinfest würde ausgetragen werden. Guido Beckers (longtomsilver), der diese Evenart 2011 nach Europa geholt hat und gemeinsam mit Mark Clemens (Avroair) die Entscheidung über die Vergabe des Events zuständig ist, verkündete zusammen mit Bryan Roth vom HQ, dass die Entscheidung für das Geocoinfest Europe 2016 in Berchtesgaden gefallen sei. Vom 23.-25. September 2016 werden sich also dort die Coinverrückten wieder einfinden.

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Weitere Attraktionen

Viele tolle Angebote konnten wir aus Zeitmangel nicht wahrnehmen. Eine besondere Attraktion in Eindhoven ist die Lichterroute, die man am Freitagabend befahren konnte. Es handelt sich hier um einen über 22 km angelegten. mit Lichtornamenten geschmückten Rundgang durch Eindhoven. Die Allierten waren im September diese Strecke gegangen, um Eindhoven zu befreien. Auch das Tour-Event am Sonntag, bei welchem man sich zwischen einer Amsterdam-Tour oder Dreiländer-Tour entscheiden konnte,musste für uns wegen der späten Rückkehr leider ausfallen.

Lob an die Orga

Willem-Jan Verbene, der die Initiative für Eindhoven ergriffen hatte, war stolz auf sein Orgateam. Wie viele Stunden er für Vorbereitungen verwendet hat, konnte er nicht benennen. „Viele, sehr viele“, meinte er müde lächlend. „Ich bin froh, dass alles so gut geklappt hat. Und ohne die über 100 Helferinnen und Helfer hätten wir es nicht geschafft“. HJThom und ich waren uns auf jeden Fall einig, dass wir wieder ein supertoll organisiertes Event besucht hatten, das uns viel Spaß bereitet hat. Herzlichen Dank liebe Orga für eure großen Mühen, das habt ihr klasse gemacht!

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