Lost Place

Am 19. September 2013 kommt der in der Geocaching Szene schon lange erwartete Film „Lost Place“  endlich in den Kinos. Einige von uns kennen den Ort des Geschehens und es ist sicher spannend zu sehen wie dieser im Film in Szene gesetzt wurde.

Mehr zum Film auf Facebook, oder auf der Homepage. Den Trailer zum Film findet ihr bei Youtube.

Kurzinhalt

Project HAARP: In den 1980er Jahren, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, begann das U.S. Militär mit einer Funktechnologie zu experimentieren, die nachgewiesener Weise einen Einfluss auf das menschliche Gehirn hat. Offiziell fanden Experimente in Deutschland nie statt, bis im Pfälzer Wald einige Jugendliche auf seltsame Phänomene stießen:

Um die Koordinaten für den Geocache zu erhalten, muss Jessica (Josefine Preuß) ein Foto  machen und an eine mysteriöse E-Mail-Adresse schicken.  Foto: Han/Thalhammer © MovieBrats, Dragonfly Films,NFP*

Um die Koordinaten für den Geocache zu erhalten, muss Jessica (Josefine Preuß) ein Foto machen und an eine mysteriöse E-Mail-Adresse schicken.
Foto: Han/Thalhammer © MovieBrats, Dragonfly Films,NFP*

Gespannt und voller Erwartungen treffen sich Daniel, Thomas, Elli und Jessi zu einer Geocache-Schatzsuche: Als sie an einem gespenstisch verlassenen Campingplatz ankommen, beginnen seltsame Dinge mit ihnen zu geschehen. Plötzlich taucht ein mysteriöser Mann im schwarzen Strahlenanzug auf: Ist er der einzige Verbündete der Jugendlichen oder ein gefährlicher Psychopath, der unschuldige Teenager in die Falle lockt? Als die Nacht hereinbricht, ist aus dem ausgelassenen Abenteuertrip längst ein Nerven zerfetzender Kampf auf Leben und Tod geworden.

Zum Film

Reale Gefahr oder abgehobene Verschwörungstheorie?
Handfeste Wissenschaft oder unheimliche Science Fiction?
Vor dem Hintergrund wahrer Begebenheiten erzählt Thorsten Klein eine Geschichte voller Suspense und unerwarteter Wendungen. Virtuos balanciert er in seinem Kinodebüt auf dem schmalen Grat zwischen irdischen Existenzängsten und hoch fliegenden Phantasien, zwischen Wissenschaft und Science Fiction: Wer kann heute schon sicher sagen, dass von modernen Technologien keine Gefahren für den Menschen ausgehen?

In den Hauptrollen dieses ersten, deutschen Mystery-Thrillers in 3D sind François Goeske (FRANZÖSISCH FÜR ANFÄNGER, SUMMERTIME BLUES), Josefine Preuß (TÜRKISCH FÜR ANFÄNGER, DAS ADLON), Jytte-Merle Böhrnsen (KOKOWÄÄH 2, SCHUTZENGEL, GROSSSTADTKLEIN) und Pit Bukowski (DORFPUNKS) zu sehen. Der international renommierte Schauspieler Anatole Taubman (JAMES BOND: EIN QUANTUM TROST, DIE PÄPSTIN, DIE SÄULEN DER ERDE) spielt den geheimnisvollen Fremden im Strahlenanzug.

Produziert wurde LOST PLACE von Alex Weimer, Esther Friedrich (MovieBrats Films & Animation) und Lena Vurma (Dragonfly Films) in Koproduktion mit NFP marketing & distribution* und SPB Stereo Postproduction. Gefördert wurde die Produktion von HessenInvestFilm, Medienboard Berlin-Brandenburg und dem Deutschen Filmförderfonds (DFFF). Gedreht wurde mit Red Epic in stereoskopischem 3D an Originalschauplätzen in Rheinland-Pfalz (Pfälzer Wald) und Hessen (Fulda), und in den CCC Studios Berlin. LOST PLACEwurde als erste deutsche Produktion nativ auf der neuen Soundplattform Dolby® AtmosTM gemischt.

Inhalt

Daniel und Elli kennen sich aus dem Chatroom, beide sind begeisterte Geocacher und treffen sich zum ersten Mal zu einer GPS-Schnitzeljagd im Pfälzer Wald. Gemeinsam mit Thomas und Jessi, die die Begeisterung ihrer Freunde für dieses Hobby eher dämlich finden, treffen sie sich in einem Gasthof. Beim Bezahlen fällt Daniel an der Kasse ein merkwürdiges Heft auf: „Das ist von nem Spinner, der in der Gegend die Wolken fotografiert“, sagt die Bardame. Daniels Interesse ist geweckt, er kauft ein Heft.

Die vier Jugendlichen steuern die ersten Koordinaten an: Eine alte Notrufsäule am Waldrand und das ver-lassene Gelände einer amerikanischen Militärbasis im Pfälzer Wald. Auf dem Weg bemerken sie verrostete Warnschilder: Danger. High Radiation. Restricted Area. No Trespassing. Sie schlagen die Warnungen in den Wind, doch ein leicht beunruhigtes Gefühl können sie nicht abschütteln, und stoßen auf einen Campingplatz, der so aussieht, als wäre er vor vielen Jahren überstürzt verlassen worden.

Ihre Geocaching-Suche führt die Gruppe auf einen verlassenen Camping-Platz.  Foto: Han/Thalhammer © MovieBrats, Dragonfly Films,NFP*

Ihre Geocaching-Suche führt die Gruppe auf einen verlassenen Camping-Platz.
Foto: Han/Thalhammer © MovieBrats, Dragonfly Films,NFP*

Ziel ihrer Suche ist ein nahege-legener Weiher, aus dem sie eine Geocache-Box bergen, in der sie in Aluminiumfolie eingewickelte Hasch-kekse finden. Als Daniel in einem der verlassenen Campingwagen seine nassen Klamotten wechselt, wundert er sich, dass die Wände mit Aluminiumfolie ausgekleidet sind …

Jessi ist nicht interessiert an dem Inhalt der Box und geht zurück zu den Campingwagen, während Thomas und Elli begeistert zu den Keksen greifen. Auch Daniel isst nach kurzem Zögern einen Keks. Bald nicken sie am Weiher entspannt ein, doch als sie wach werden, wird bald klar, dass neben der Wirkung des Rauschmittels noch andere Kräfte im Spiel sind: Am Himmel beobachten sie unwirkliche Wolkenformationen und bei einer zufälligen Berührung bekommen Daniel und Thomas einen heftigen elektrischen Schlag.

Die Freunde finden Jessi bewusstlos zwischen den Wohnwagen. Sie zuckt stark und Daniel und Thomas versuchen sie ins Auto zu tragen. Doch plötzlich taucht ein fremder Mann im Strahlenschutzanzug auf, der Jessi in einen Campingwagen trägt und ihr helfende Mineralien verabreicht. Die vier beschließen, dem seltsamen Mann zu vertrauen, bleiben aber misstrauisch. Es stellt sich heraus, dass er der Verfasser des Heftes ist, das Daniel an der Raststätte gekauft hat. Er erzählt den Jugendlichen von den Testversuchen, die die Amerikaner in den 1980er Jahren im Pfälzer Wald durchführten, von einer Technologie für den dritten Weltkrieg, die in der Gegend merkwürdige Symptome ausgelöst hat. Er drängt die Kids, ihre Handys abzuschalten, da elektrische Geräte die elektromagnetischen Strahlungen verstärken.

Der einzig sichere Ort ist sein mit Aluminiumfolie ausgekleideter Campingwagen, ein faradayscher Käfig, der Schutz bietet, solange er geschlossen ist. Während der Mann im Strahlenanzug sich an ihrem Auto zu schaffen macht, sehen sich die Jugendlichen gründlicher in seinem Campingwagen um und entdecken Fotos von toten Jugendlichen. Auf einem der Fotos bemerkt Daniel ein auffälliges Handy, das neben ihm, in einem Korb voller Handys liegt: Ist der Mann womöglich doch ein psychopathischer Killer, der in der Abgeschiedenheit der Wälder sein Unwesen treibt?

Es ist es Nacht geworden und Jessi ist spurlos verschwunden. Thomas und Elli machen sich mit einer Petroleumlampe auf die Suche, während Daniel zurückbleibt, für den Fall, dass sie zurückkehrt.

Inzwischen sind Elli und Thomas im Wald auf einen hohen Drahtzaun gestoßen, an dem Jessis Hoodie hängen geblieben ist. In der Ferne sehen sie einen unwirklich intensiven, rot glühenden Schein, müssen ihre Suche aber abbrechen, weil Thomas plötzlich heftige Beschwerden hat: Ihm ist übel und er übergibt sich. Auch Elli wirkt zunehmend angegriffen. In der Zwischenzeit bei den Campingwagen ist der Mann im Strahlenanzug den immer stärkeren Strahlungen nicht mehr gewachsen. Nachdem sein Schutzanzug beschädigt wird, hat er einen starken epileptischen Anfall und stirbt vor Daniels Augen. Mit letzter Kraft ritzt er mit einem Stock eine Zahlenreihe in die Erde, bevor er qualvoll umkommt. Aus dem harmlosen Abenteuerausflug ist ein Wettlauf gegen die Zeit geworden, ein tödlicher Kampf gegen einen unsichtbaren Feind.

Ellis verzweifelter Versuch, Hilfe zu holen, endet ergebnislos, weil die Polizei den Notruf nicht ernst nimmt. Sie sind auf sich allein gestellt. Voller panischer Angst will Thomas nur noch nach Hause fahren, und lässt sich von Daniels Warnungen nicht zurückhalten: Die elektrische Zündung des Autos wirkt sich auf die ohnehin starken Strahlenwerte aus, das Auto verselbstständigt sich und rast gegen einen Baum. Daniel zieht seinen schwer verletzten Freund auf den Waldboden. Beim Versuch einen Krankentransport zu rufen, explodiert das Handy und Thomas stirbt in den Armen seines Freundes.

Zutiefst geschockt ziehen sich Elli und Daniel in einen der Campingwagen zurück. Sie blättern gemeinsam erneut in dem Heft, als Elli darin den riesigen, rot leuchtenden Funkturm entdeckt, den sie bei der Suche nach Jessi gesehen hatte. Voller Angst vor der Strahlung des Turms erzählt Elli Daniel ihr Geheimnis: In der Grundschule ist ihr Herz plötzlich stehen geblieben, sie musste notoperiert werden und trägt seitdem einen Herzschrittmacher. Nun hat sie Panik, durch die elektromagnetischen Wellen besonders gefährdet zu sein.

Daniel (François Goeske) und Elli (Jytte-Merle Böhrnsen) wollen den elektromagnetischen  Wellen gemeinsam entkommen.  Foto: Han/Thalhammer © MovieBrats, Dragonfly Films,NFP*

Daniel (François Goeske) und Elli (Jytte-Merle Böhrnsen) wollen den elektromagnetischen Wellen gemeinsam entkommen.
Foto: Han/Thalhammer © MovieBrats, Dragonfly Films,NFP*

Daniel versucht sie zu beruhigen und es kommt zum ersten Kuss. Aneinander gekuschelt schlafen sie ein. Als Daniel einige Zeit später aufwacht, ist Elli verschwunden. Mit Strahlen-Messgerät und Petroleumlampe macht er sich auf den Weg zu den Anlagen auf der anderen Seite des Zauns. Am schweren Stahltor wird ihm klar, dass die Zahlenreihe, die der mysteriöse Mann im Todeskampf auf den Boden gekritzelt hat, der Zahlencode zum Öffnen ist. Im Innern der fensterlosen Anlage erklingt eine automatisierte Durchsage:
„Protection suits have to be worn at all times“. Aber einen Schutzanzug hat Daniel natürlich nicht …

Daniel (François Goeske) hat den Ursprung der elektromagnetischen Wellen gefunden.  Foto: Han/Thalhammer © MovieBrats, Dragonfly Films,NFP*

Daniel (F. Goeske) hat den Ursprung der elektromagnetischen Wellen gefunden.
Foto: Han/Thalhammer © MovieBrats, Dragonfly Films,NFP*

In einem Lagerraum stößt Daniel auf die verzweifelte Elli. Die Zeit wird immer knapper. Sie entdecken einen Raum mit Monitoren und Schaltpulten: „Das sieht echt nach drittem Weltkrieg aus“, stellt Daniel fest. Kurz darauf taucht Jessi auf, die durch die Wirkung der Strahlen Haut und Haare verliert und nun grausam entstellt ist. Als sie begreift, wie schlecht ihre Chancen stehen, beschließt sie, ihrer aussichtslosen Situation ein Ende zu setzen – und greift in eine Starkstromsteckdose. Gemeinsam gehen Daniel und Elli los, um die Hauptsicherung des Funkturms zu finden, ihre einzige Chance, sich aus diesem Albtraum zu befreien …


Gerne hätte ich hier zwei Freikarten verlost, doch leider habe ich auf mehrere Anfragen beim Filmpalast-am-ZKM in Karlsruhe keine Antwort bekommen.


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3 Antworten

  1. 17. September 2013

    […] bzw. unsere Meinung zum Film könnt ihr in diesem Beitrag (Link folgt) […]

  2. 18. September 2013

    […] Lost Place Premiere – Geocaching in Baden bei Lost Place […]

  3. 14. März 2014

    […] Vorfeld zum Kinostart haben wir schon ausführlich über den Film “Lost Place” berichtet. Bei der Premiere in Kaiserslautern konnte ich selbst dabei sein und im Anschluß auch […]