Mit der Presse auf Gespensterjagd

Letzte Woche hatte ich einen Anruf auf meiner Sprachbox. Es hatte sich eine Mitarbeiterin der BNN gemeldet die eine Story über Geocaching machen wollte. und dafür um Unterstützung bat. Durch Recherchen kam sie auf „Geocaching in Baden“ und da ich ein orgnungsgemäßes Impressum habe, hat sie eben mit mir Kontakt aufgenommen. Nach ein paar Mails und Telefonaten haben wir uns darauf verständigt, dass ich sie auf eine Cacherunde mitnehme und dabei Rede und Antwort stehe.

Nun musste ich nur eine geeignete Runde finden, eine die möglichst viele Facetten des Geocachings widerspiegelt. Also hab ich einige Owner kontaktiert und mir dabei zuerst einige Absagen eingehandelt. Meine Hoffnung ruhte schließlich auf HJThom den ich im Urlaub erwischte, und nachdem er zuhause war, aber alles mit ihm klarmachen konnte. Er bot die Runde „Das kleine Gespenst“ an, da er eh eine Wartung machen und den Letterbox-Stempel des Bonus ersetzen wollte.

Auf dem Weg nach Malsch

So verabredeten wir uns also für Dienstagabend. Ich holte Karin von der in Neureut bei den BNN ab und fuhr mit ihr nach Malsch. Auf dem Weg erklärte ich ihr schonmal die Cacherunde, die wir gleich zusammen machen würden. An den Parkplatzkoordinaten angekommen schickte ich HJThom eine Nachricht, dass wir wir da sind und bereits losgehen würden. Kurze Zeit später hatte er uns schon eingeholt.

Die einzelnen Caches waren jeweils schnell gefunden, schließlich ist die Runde kindertauglich, da sie für einen Kindergeburtstag ausgelegt wurde. Trotzdem haben auch die Großen dabei ihren Spaß, ich für meinen Teil erinnere mich gerne an die Geschichten von Otfried Preußler, der in diesem Jahr 90 Jahre alt geworden wäre.

Faszination und Erlebnisse

Jedenfalls erzählten HJThom und ich unterwegs von unserem Hobby Geocaching, was wir dabei schon erlebt haben, was uns wichtig ist und vieles andere mehr. Natürlich versuchten wir auch die Faszination des Cachens zu vermitteln und verheimlichten auch nicht, dass das Cachen von vielen anderen auch skeptisch gesehen wird. Dabei stellten wir jedoch klar, dass es auch in anderen Gruppen von Waldbesuchern welche gibt, die es mit der Rücksicht auf die Natur nicht so genau nehmen.

Auf dem Weg zum Bonus hatten wir dann auch ein „passendes Erlebnis“: wir kamen von einem schmalen Trampelpfad auf einen geschotterten Hauptweg der vom Berg herabführte. Von oben kam eine Gruppe Mountainbiker herab und wir gingen auf die Seite um Platz zu machen. Doch die hatten gar kein Interesse auf dem Weg zu bleiben, sondern bogen auf den Trampelpfad ab um dort ihre Downhill-Fahrt zu machen. In so einer Situation fragt man sich schon wer hier eigentlich mehr Schaden anrichtet? Dass nach dem baden-württembergischen Waldgesetz das Radfahren nur auf Wegen mit mehr als 2 m Breite erlaubt ist, erwähne ich hier nur der Vollständigkeit halber.

Tolles Final

Schließlich kamen wir am Bonuscache an, und hier zeigte sich ebenfalls mit welcher Liebe zum Detail der Owner diese Cacherunde gestaltet hat. Das kleine Gespenst war nicht zu übersehen und auch die Schatzkiste ist aus einem sehenswerten Versteck  zu bergen.

Hier entstanden noch weitere Fotos, die reiche ich nach sobald ich sie bekommen habe.

BNN vom 22.8.2013: Mit dem GPS auf Gespensterjagd

BNN vom 22.8.2013: Mit dem GPS auf Gespensterjagd (klicke um vollständigen Artikel zu öffnen)

 

Ansprechende Story in der Zeitung

Wir hatten alle richtig Spaß mit der Presse auf Gespensterjagd zu sein, außerdem eine sehr angenehme Gesprächsatmosphäre und HJThom und ich haben die Karin vermutlich mit Informationen überschüttet. Doch sie hat tapfer mitgeschrieben und wie ich finde einen schönen Artikel für den Regonalteil der BNN geschrieben.

Ich weiß, dass viele Cacher ein gespaltenes Verhältnis zur Presse haben, doch zum einen betreibe ich diesen Blog, bin also selbst in diesem Metier unterwegs, zum anderen wollte ich erreichen, dass die Story authentisch ist. Dass Karin sich darauf eingelassen hat fanden wir gut und so kam es letztlich, dass diese Geschichte so in die Zeitung gekommen ist.

In diesem Zusammenhang bedanke ich mich ganz ausdrücklich bei HJThom für seine Unterstützung.

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