MegaBerlin – Spuk unterm Riesenrad

Am 02.08.13 war es soweit. Mein Flugzeug startete vom Baden Airport in Richtung Berlin, wo es knapp eine Stunde später landete. Das eigentliche Ziel war das Mega-Event „Spuk unterm Riesenrad„, das am Samstag in einem ehemaligen Freizeitpark („VEB Kulturpark Berlin“) aus Zeiten der DDR stattfinden würde. Wer Lust hatte konnte sich bereits am Freitag auf verschiedenen Meet & Greet Events darauf einstimmen.

Auftakt am Potsdamer Platz

Ich, als gebürtige Hessin, entschied mich passenderweise für „Rhein Main goes Mega Berlin“ auf dem Potsdamer Platz. Hier war von den Geocachern mal abgesehen, sehr viel los. Buden, Akrobaten, Menschen, die sich von Hochhäusern stürzten und natürlich jede Menge Muggels .

Hier konnte man einen ersten Eindruck gewinnen, wie es ist, so viele Cacher auf einem „Haufen zu treffen“. Ich machte flüchtig Bekanntschaft mit der netten Ownerin, traf den Berufsgeocacher und eine Cacherin, mit der schon reger Mailkontakt besteht, die ich aber noch nie persönlich kennengelernt hatte. Der Auftakt war gelungen.

Mit der S-Bahn durch Berlin

Am nächsten Morgen war es dann endlich soweit. In der S-Bahn war es zunächst ruhig, doch je näher ich dem Plänterwald kam, desto mehr Cacher, unverkennbar durch ihre GPS-Geräte, T-Shirts mit entsprechendem Logo, logbare Kappen und Rucksäcke, füllten nach und nach die Bahn.

Irgendwie will ich das GPS-Gerät noch nicht einschalten und so beschließe ich, einfach der Menge hinterherzulaufen. Als ich mich an der nächsten Ampel umschaue, stehen plötzlich zwei bekannte Gesichter neben mir, Team Hein Mück, bestens bekannt und wie ich aus der Ortenau.

Am Einlass angekommen, fiel mir die Ruhe und Gelassenheit auf mit der die Formalitäten erledigt wurden. Kein Geschubse, kein Gedränge und absolut nette, ruhige Menschen hinter dem Tresen. An den hinteren Zeltwänden standen etliche nummerierte Kisten in denen sich die vorab gekauften Eventtüten mit ihrem schönen Inhalt, wie Eventcoin, T-Shirt, Regencape und ein Lanyard mit Namensschild, befanden. Eine davon bekam natürlich ich überreicht.

Eröffnung um 10 Uhr

Punkt 10:00 Uhr wurde das Event offiziell eröffnet und mit erhobenen Händen, damit die Crew auch das Eventbändchen sehen konnte, wurden wir auf das Gelände gelassen.

Ich konnte mich sofort einer sehr interessant und unterhaltsam gestalteten Führung anschließen und hatte so die richtige Einstimmung.

Erstmal cachen

Danach zog es mich erstmal weg vom Gelände, denn obwohl 11 Logbücher umliegender Caches am Servicepoint des Events zum Loggen bereitlagen, wollte ich doch noch ein wenig die Gegend erkunden und die umliegenden Caches aufsuchen. An jeder Dose fand dann eigentlich ein „Mini-Event“ statt und obwohl ich eigentlich alleine unterwegs war, war ich selten alleine. Mir hat es riesigen Spaß gemacht, denn so ganz ohne Begleitung ist man natürlich viel offener für die Begegnung mit bisher unbekannten Cachern. Auf diese Weise verging der Nachmittag wie im Flug.

Zurück auf dem Eventgelände ging es nun nochmal ganz in Ruhe auf Erkundungstour. Der Park mit seinen für die damalige Zeit sicher imposanten Fahrgeschäften – ein riesiger Lostplace , wie aber auch der Marktplatz mit seinen gut sortierten Ständen, ließ sicher so manches Cacherherz höher schlagen. Nicht vergessen darf man auch die schön gestaltete Kinderecke, in der die lieben Kleinen ihr Cacherwissen prüfen, eine Bobbycar-Rallye fahren und sich auf vielerlei Art belustigen lassen konnten.

Gruppenfoto von oben

Zum Abschluß gab es dann noch ein Gruppenfoto, das von einer Hebebühne aus geschossen wurde und so endete dieses schöne Event.

Für mich war dies war ein absolut gelungenes Event bei dem wirklich an Alle und Alles gedacht wurde. Mein größter Respekt gilt der fabelhaften Crew, die es verstanden hat, die Abwicklung von etwas so Großem, ruhig, gelassen, freundlich und professionell zu gestalten und die uns allen einen Mega-Tag beschert hat.

Dafür ein riesiges Dankeschön – ich fand es „MEGA

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