Besuch des MegaBerlin (2)

Über das Meet&Greet, das am Freitagabend stattfand, habe ich bereits berichtet. Das Hauptevent mit Mega-Status, der MegAdvent, war für den ganzen Tag (10 bis 22 Uhr) angesetzt. Ich ließ es gemütlich angehen und machte mich erst nach einem ausgiebigen Frühstück auf den Weg. Wuselelfe und ich hatten für 12:30 Uhr zu einem Bloggertreffen aufgerufen, wir waren dann auch zu zweit: Wuselelfe und ich, also Mission erfüllt ;).

Himmel und Hölle in Berlin

Während wir also auf der Empore standen, kam Signal mit einem Engel vorbei. Da ließ ich mich nicht zweimal zum Foto bitten, befand ich mich doch sozusagen im Geocaching-Himmel 🙂

2_signal_webmicha_engel

Kurz darauf begaben wir uns in die Niederungen des Motorwerks und ich lernte am Stand der Kingz auch mal Louis Cifer, den Betreiber von Teufelstalk kennen. Wuselelfe kennt ihn schon länger, sind doch beide Coin-Addicts, und ganz offensichtlich mögen sich die beiden 😉

2_louis_cipher_wuselelfe

Zahlreiche Geocacher im Motorwerk

Gegenüber dem Vorabend war am Samstag natürlich erwartungsgemäß viel mehr los. Mitten in der Halle konnte unter fachkundiger Anleitung der Aufstieg am Seil probiert werden. Selbstverständlich konnte man hier auch nach Herzenslust fachsimpeln oder seine Kletterausrüstung erweitern. Entsprechend belagert war der Stand auch. Überhaupt waren alle Stände gut besucht, es ist ja auch praktisch die eine oder Sache einfach mitnehmen zu können. Ob das nun Cachezubehör, Coins, Travelbugs oder sonstige Dinge sind, ohne Mindestbestellwert und/oder Versandkosten fällt es doch leichter die kleinen Dinge einzukaufen die man schon immer mal haben wollte.

2_im_motorwerk

Ich habe mich natürlich auch umgesehen und am Stand vom Geocoinshop hatte ich die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Lars, einem der Chefs. Mit ihm habe ich in der Vergangenheit schon zwei Coin-Projekte realisiert. Und obwohl wir dabei nur gemailt oder telefoniert hatten, war die Zusammenarbeit hervorragend. Nun aber kennen wir uns auch persönlich und es immer schön zu einem Namen auch das Gesicht bzw. die Person zu kennen.

Irgendwann kam ich dann auch am „Logbuch“ vorbei und habe mich dort verewigt.

2_log

Ach, nicht zu vergessen: das rote Sofa war auch da!

2_das_rote_sofa

Man sieht ihm mittlerweile deutlich an, dass es schon weit gereist ist und so war beim MegAdvent sogar das Berühren verboten. Bei dem Zustand absolut nachvollziehbar.

Letterbox und Labcaches

 Nun zog es mich aber doch wieder nach draußen und trotz der beißenden Kälte wollte ich wenigstens eine kleine Runde in Weißensee drehen. Dazu habe ich mich für die Letterbox „Am Ende war der Anfang“ entschieden, denn sie versprach genau das: einen kleinen Rundgang. So war es dann auch und ich schloss mich unterwegs einer Gruppe mit Cachern aus Rostock an. Auf der Runde gab es einiges zu sehen, sie führte an alten Industrieflächen entlang und erzählt einiges über die Geschichte.

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Unterwegs kamen wir auch an ein paar der Labcaches vorbei und natürlich waren wir nicht die einzigen die zum Cachen draußen waren. Insgesamt hielt es sich aber in Grenzen, Die einzelnen Grüppchen trotteten im Abstand hintereinander her und erst am Final staute sich dann die Meute. Allerdings waren da auch einige am Loggen die halt loggten weil die Dose dann offen war. Das ist aber normal bei (Mega-)Events. Zur Belohnung genehmigten wir uns dann erstmal einen Glühwein, der wärmte nicht nur die Hände sondern auch von innen.

Nach ein paar weiteren Gesprächen, bei denen ich noch ein paar Geotoken unter die Leute brachte, habe ich mich dann vom Motorwerk verabschiedet. Mein persönlicher Abschluss war der Besuch des Stadtdschungels wo ich den Zwergen folgte und damit 5 von 10 Labcaches absolvierte.

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Was sonst noch los war

Auch wenn ich selbst nicht alles erlebt habe, gab es doch einige Programmpunkte, die hier nicht unerwähnt bleiben sollen:

Zwei Frösche aus der Familie der Signals haben geheiratet, die Einzelheiten dazu kenne ich jedoch nicht, das war mir dann doch zu seltsam :D!

Ein Höhepunkt war die Ausgabe der Winterspendenpakete zugunsten der Kinderkrebshilfe. Bei dieser Aktionen konnten ca. 15.000 € Einnahmen generiert werden! Kati1988 war die Glücksfee und sie hat auch darüber in ihrem eigenen Blog berichtet.

Das absolute Highlight, im wahrsten Sinne des Wortes, war eine Lasershow, die vom LaserLogoShop und dem  Cache-Corner realisiert wurde. Da haben sich Nord (Hamburg) und Süd (Berchtesgaden) verbunden. Die Kollegen von Geocaching Frankfurt haben die Show aufgezeichnet und ins Netz gestellt.

Außerdem hat das Orgateam des MegaBerlin noch eine Verlosung zugunsten der Berliner Aidshilfe durchgeführt.

Das war’s von mir, vom Geowichteln kann ich nicht berichten, das war schon ausverkauft als ich mich für das MegaBerlin registriert habe. Mir hat es gefallen, ich war auch nicht ausschließlich wegen des Event-Wochenendes in Berlin, sondern um Freunde zu besuchen. Somit war der Sonntag für mich komplett GC-frei ;).

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2 Antworten

  1. Roger Bürgin sagt:

    Toller Bericht für die daheimgebliebenen….. Ein Fehler habe ich noch entdeckt…. Louis Cifer ….