Nachtcache Saison beginnt

Es ist wieder soweit, die Tage werden kürzer und auch die Vegetation geht langsam zurück. Ideale Bedingungen also für Nachtcaches, speziell  im Wald.

Natürlich kann ich auch mit einer Bookmarkliste für Nachtcaches in Baden dienen, wobei ich da keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebe, denn es ist nicht immer ganz klar was ein Nachtcache ist. Leider geben nämlich nicht alle Owner die korrekten Attribute an und beim Erstellen von PocketQueries kann man nicht nach (NC) im Cachetitel suchen.

Aber sei es drum, die Liste enthält über achzig Nachtcaches, um die alle zu absolvieren dürfte man eine Weile beschäftigt sein 😉 Darüberhinaus gibt es noch die Seite Nachtcaches.de mit einer Suchfunktion für Nachtcaches in Deutschland, Österreich und der Schweiz!

In der Nacht leuchten sogar die Cacher 🙂

Was braucht man zum Cachen in der Nacht?

Eine gute Taschenlampe ist nicht verkehrt, die modernen LED-Lampen eignen sich da sehr gut, sie sind leicht und in der Regel mit AA-Batteien bzw. Akkus zu bestücken, und sie haben eine gute und vor allem gleichbleibende Lichtausbeute da sie elektronisch geregelt sind. Sogar die 10 €-Modelle vom Discounter taugen für einfache Einsätze.

Noch besser ist eine Kopflampe, denn dann hat man die Hände frei, was sehr praktisch ist wenn man mal einen Abstecher ins Unterholz macht oder sich festhalten muss. Dafür sollte man allerdings schon ab 30-40€ investieren, mit den billigen hat man nicht wirklich gutes Licht und vor allem keine Leuchtweite. Ich persönlich halte Lichtstärken bis 200 Lumen für völlig ausreichend, man braucht ja kein Flutlicht im Wald! Solche Lampen bewegen sich auch in vernünftigen Preisrahmen.

Immer gerne gebraucht werden auch UV-Lampen, es ist halt schick Hinweise mit UV-Marker zu schreiben und bei Nacht wirkt das auch viel besser als am Tag. Da reichen meist die einfachen für 5-10 €.

Grundsätzlich empfiehlt sich, vor allem jetzt im Herbst wo die Nächte teils schon recht kalt sind, gute, wetterfeste Kleidung und Schuhe. Ansonsten hat man ja eh die übliche Ausrüstung dabei. Eine Thermoskanne mit heißem Tee schadet auch nicht 🙂

Am meisten Spaß hat man in der Gruppe, 4-6 Leute finde ich optimal. Zu zweit kann es auch schön sein, da kann man eher mal der nächtlichen Wald genießen, oder seiner Liebsten einen romantischen Spaziergang im Mondlicht bieten, was sich aber nur bei einfachen Nachtcaches anbietet.

Ganz wichtig ist die Rücksichtnahme gegenüber der Tierwelt: natürlich stört ein nächtlicher Besuch des Waldes die ansässige Fauna, doch wenn man sich nicht wie die Axt im Walde benimmt, dann hält sich das in vertretbaren Grenzen.

Wichtig ist auch, dass jemand weiß wo man sich ungefähr befindet, gerade in abgelegenen Gegenden ist es mit Mobilfunk immer noch ziemlich dünn, und es kann immer mal was passieren was nicht vorhersehbar ist. Wir wollen ja nicht, dass irgendwelche Horrorgeschichten in Umlauf kommen 😉

So, ich muss mich jetzt fertigmachen für den ersten NC der neuen Saison, schreibt doch mal, welche Nachtcaches bei euch anstehen, oder welche ihr empfehlt!

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