Team Speckkälble Tour 2015

Nachdem wir  2013 im Südwesten (Saarland) und 2014  im Südosten (Bayern) unterwegs waren, ging es dieses Jahr in den Osten nach Sachsen. Natürlich wieder im Rahmen eines viertägigen Präventionsprogrammes von AKON Aktivkonzept, sponsored by Krankenkasse :).

Das Ziel Sachsen hatten wir uns bereits letztes Jahr im Herbst ausgesucht. Die Wahl fiel auf Sachsen weil wir urbane Lost Places besuchen wollten die mit Caches versehen sind. Passend dazu, fanden wir einen Kurs, der auf Schloss Schweinsburg in Neukirchen/Pleiße stattfinden sollte, in der Nähe von Zwickau und Chemnitz. Im Vorfeld haben wir einige Pocket Queries zu LP- und Nachtcaches erstellt um einen Überblick zu bekommen was es in der Gegend gibt. Nach und nach kristallisierten sich dann unseren Favoriten heraus.

Tag 1: Anreise und Umschauen

Gleich morgens  um 8 Uhr trafen wir (das Team Speckkälble) uns zur Abfahrt, schließlich lagen knapp 500 km vor uns und man sollte bis 14 Uhr da sein. Unterwegs gab es die üblichen Pausen, und es gab jeweils einen Tradi zum Loggen. Das war allerdings Zufall weil ungeplant. Wobei mittlerweile ja echt viele Rasthöfe an der Autobahn bedost sind. Jedenfalls waren es zwar Leitplankencaches, dafür aber sauber. Ich hab schon ne weile keinen AB-Cache mehr gesucht, die Erfahrungen der Vergangenheit waren auch nicht so prickelnd, als dass ich mich bemüßigt gefühlt hätte überhaupt mal zu schauen wenn ich auf der Autobahn unterwegs war.

Um 13:30 Uhr kamen wir auf Schloss Schweinsburg an und dort begrüßte uns auch ein Tradi ;). Beim Einchecken gab’s dann erstmal einen Dämpfer: das Hotel war überbucht, und wir wurden, zusammen ein paar anderen Teilnehmern des Kurses, in ein anderes Hotel ausquartiert. Die Differenz drückte sich in 4 Sternen aus, nämlich von 4 auf 0 :(. Außerdem gab’s statt Einzelzimmer nur Doppelzimmer. Doch es war alternativlos und so ergaben wir uns in unser Schicksal. Zwischenzeitlich hatten wir erfahren, dass unser Kurs erst um 17 Uhr beginnen sollte, also hatten wir noch Zeit.

Top of Zwickau

Also schauten wir uns vorab an worauf wir uns bei „Top of Zwickau“ einlassen müssten. Die Ausrüstung war noch im Auto, und so probten zwei von uns den Aufstieg. Natürlich innen, wie im Listing gefordert. Nach etwa 10 Metern kamen die beiden zurück. Es würde eine größere Herausforderung werden bis nach oben zu klettern, immerhin um die 50 m. Wir ließen die ersten Eindrücke erstmal sacken und machten uns langsam auf den Weg zurück zum Schloss um das zu tun wozu wir eigentlich hergekommen sind: zur Rückenschule :).

Testen des Aufstiegs

Nach der Kurseinführung und den ersten Übungseinheiten gab es Abendessen und danach konnten wir uns noch anschauen warum wir ausquartiert wurden: an dem Abend war eine Gala von Sportwagen und so standen dem Hotelparkplatz mehrere Millionen Euro rum. Ein kleine Auswahl seht ihr in der Slideshow ;).

Zum Abschluss des ersten Tages genehmigten wir uns noch ein Bierchen an der Hotelbar.

Tag 2: Besuch bei der Patenbrigade

Der zweite Tag begann auch wieder früh. Direkt nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Chemnitz. Ein Lost Place war unser Ziel und mit weit über 900 Favoritenpunkten bei fast 1400 Logs waren die Erwartungen groß, zumal sich dieser ehemalige VEB mitten in der Stadt befindet. Tags zuvor hatten wir noch die Starterlaubnis bekommen, denn da wir im Vorfeld nicht wussten wie unsere Kurszeiten sein würden, konnten wir leider unseren Besuch nicht vorher schon in den Kalender eintragen. Doch das war kein Problem und eröffnete uns den ersten netten Kontakt zu den Ownern.

start-betriebsbesichtigung

Vom Startpunkt weg folgten wir dem Hinweis zum Einstieg. Allerdings war es da ziemlich muggelig und so gingen wir zunächst außen herum. Das war gut so, denn so ergab sich eine viel bessere Möglichkeit den Betrieb zu betreten. Die ersten Stationen waren schnell gefunden und wir kamen gut voran. Ich war überrascht wie gut der Multicache gepflegt ist und nicht nur das, die Owner haben sich jede Menge einfallen lassen um die Aufgaben interessant zu gestalten.

Doch dann kamen wir nicht weiter, und nachdem wir eine ganze Weile suchten und immer ratloser wurden, riefen wir die Owner an. Die Hilfestellung erfolgt auch prompt und wir waren wieder im Spiel. Von da an ging es zügig weiter und bald darauf standen wir vor dem Final. Als wir die Dose aufmachten war die Überraschung groß. Die Gestaltung war einfach klasse! Die Menge der DDR-Devotionalien war für uns „Wessis“ eine krasse Erfahrung, gleichzeitig unterstrich sie die Authentizität der Story und ermöglichte einen kleinen Einblick in die Zeit von damals. Allerdings stellten wir fest, dass wir noch gar nicht alle Stationen gefunden hatten. Unser „Finder“ im Team hatte eine mal wieder ein gute Spürnase, zu gut in diesem Fall. Das tat dem Spaß jedoch keinen Abbruch, denn auf dem Weg zum Direktor holten wir die fehlenden Stationen nach.

urkunden

Beim Betriebsdirektor durften wir vorbereitete Urkunden im Empfang nehmen. Auch hier haben die Owner ganze Arbeit geleistet und ein originelles Ambiente geschaffen. Nachdem wir uns mit dem gebührenden Respekt verabschiedet hatten, holten wir auf dem Weg nach draußen noch das „Feierabendbier“ ab.

Alles in allem ist dieser Cache, das kann ich jetzt schon sagen, ist der Besuch bei der Patenbrigade und dem Betriebsdirektor das Highlight unseres Trips gewesen. Spiel, Spaß, Spannung, alles dabei! Der Vormittag verging wie im Fluge, doch die Stunden Betriebsgelände haben auch dafür gesorgt, dass sich Hungergefühle einstellten. Die Nahrungsaufnahme führten wir in einem Lokal durch, das vor 30 oder 40 Jahren wohl eher nicht dem sozialistischen Ideal entsprach ;).

Zurück im Schloss konnten wir unsere Zimmer beziehen und es folgten ein paar anstrengende Übungseinheiten. Nach einem leckeren Abendessen war Entspannung in der Sauna bzw. Chillen auf den Zimmern angesagt. Dabei beließen wir es dann auch, am nächsten Morgen sollte das Trainingsprogramm früh beginnen…


zum Teil zwei des Berichtes –>

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