Erste Hilfe

Es passiert schon nichts!

Das habe ich auch immer gedacht.

Seit Mittwoch, den 31.10.2012 denke ich da jedoch etwas anders.
Wir (Tina und ich) verbrachten einen Kurzurlaub auf Mallorca zum Cachen. Das Wetter einfach bombastisch. Die Sonne schion und angenehme 24° luden geradezu ein, die ein oder andere Wanderung zu machen.

An die Orte die wir gesehen habenwären wir ohne Cachen niemals hingekommen, keine Chance.

Letzter Urlaubstag, Koffer gepackt, Laptop an: Aha, sechs Caches vor drei Tagen veröffentlicht und noch kein FTF. Also los, obwohl die T-Wertungen alle recht hoch waren. Was soll’s, wenn es zu gefährlich ist, lassen wir eben die Finger davon.

Beim zweiten FTF gesellten sich noch vier andere Cacher zu uns und wir beschlossen gemeinsam weiter zu ziehen. Es handelte sich hierbei um sehr erfahrene Mallorca-Cacher. Wir genossen den Tag in vollen Zügen. Die Caches waren allesamt super und die Geländewertung meisterten wir alle sehr gut, obwohl uns an mancher Klippe doch etwas die Muffe ging.

Da wir um 19 Uhr am Flughafen sein sollten, gaben wir nach dem letzten FTF dann Gas um rechtzeitig ans Auto zu kommen. Es wurden verschiedene Abkürzungen genommen, die letzte (ca. 200m Luftlinie zum Auto) war es dann.

Eigentlich nur T2…

Von einem Fels zum nächsten rutschte ich aus…..und prallte mit dem Kopf auf den gegenüberliegenden Fels. Im ersten Moment merkte ich gar nicht, dass meine Arme und Beine in Mitleidenschaft gezogen waren, denn ich lag blutüberströmt auf dem Boden und war in diesem Moment sehr sehr froh, dass ich nicht alleine war.

Sofort wurden von den anderen die richtigen Schritte zur Ersten Hilfe geleistet. Tina war um die Hilfe sehr froh, da sie in dem Moment genau neben mir war, und das alles ganr nicht so richtig realisierte. Wir hatten zwar im Rucksack einen Erste Hilfe Beutel dabei, doch in dem Moment dachten wir beide nicht daran.

Mit einem perfekten Kopfverband, nach Säubern der Wunden, beruhigenden Worten und verschiedenen Tests ob nicht doch eine Gehirnerschütterung vorliegt, ging es die letzten Meter gemeinsam, immerhin 150 Stufen, hoch zum Auto. Erst nach erneuter Prüfung meines Zustandes durfte ich einsteigen und wir verabschiedeten uns.

Ich hatte wirklich sehr viel Glück im Unglück, mir tun zwar noch alle Knochen ziemlich weh, doch es hätte sehr viel schlimmer ausgehen können.

Erste Hilfe Kenntnisse schaden nie

Warum ich das hier schreibe?
Ich möchte deutlich machen, dass selbst auf einem einfachen Gelände sehr viel passieren kann und man schnell auf Leute angewiesen ist die Hilfe leisten.

Gerade wir Cacher sind sehr oft im Gelände unterwegs und machen den ein oder anderen Schritt auf Terrain, das wir nicht so gut kennen. Es ist immer gut, einen kleinen erste Hilfe Beutel mit sich zu führen und sich auch damit auszukennen. Bei größeren und nicht gerade einfachen Touren sollte man sich auch immer überlegen, ob man nicht vielleicht doch ein Team bildet. Das habe ich bei der ganzen Aktion gelernt.

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei Quadmaster, Quadine, Jack.Russel und Sandfrau recht herzlich für die geleistete Hilfe bedanken.

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2 Antworten

  1. jack. russell sagt:

    Hola Markus,

    Hoffe es geht dir besser und du kannst deine Hände wieder richtig nutzen und der Brummschädel ist weg.

    glückauf aus dem ruhrpott,

    jack

  2. Patrick Merkel Perkel sagt:

    Ja so schnell kann es gehen. Zum Glück war Hilfe da. Wäre mal ne Idee ein EH Kurs als GC Event, damit auch die die beim Führerschein das letzte Mal was von EH gehört haben, mal sich zurückerinnern. Gruß Perkel