Team Speckkälble on tour

Geocaching & Gesundheitsvorsorge

Das Team Speckkälble besteht aus vier reiferen Herren (auob, neion, notirf & webmicha) und mit fortschreitendem Alter kommen ja auch die ersten Zipperlein. Nun ist Geocaching zwar durchaus eine sportliche Aktiviät, doch um z. B. Rückenproblemem vorzubeugen ist doch etwas mehr nötig. Aus diesem Grunde hat jeder von uns schon die eine oder andere Vorsorgemaßnahme, zum Teil auch schon mehrfach, getätigt.

Prävention wird bezuschusst

Die meisten Krankenkassen unterstützen solche Präventionsmaßnahmen mit kräftigen Zuschüssen und somit haben wir uns überlegt, dass wir das auch gemeinsam durchziehen können. Die Planung dazu lief bereits letzten Sommer an und im Herbst wurde das Ganze dann spruchreif. Beim Anbieter AKON haben wir mögliche Ziele angeschaut und darauf geachtet, dass diese auch aus Cachersicht attraktiv sind. Letztendlich haben wir uns für den Aufenthalt an der Saarschleife entschieden, weil das ein Dreiländereck und auch Belgien nicht weit weg ist. Doch dazu später mehr.

Rückentraining & Entspannung

Die Präventionsprogramme bestehen immer aus zwei Modulen. Einmal geht es um die Stärkung des Rückens und zum zweiten um Entspannung. Je nach Anbieter und Zeitraum gibt es unterschiedliche Modulkombinationen. Außerdem gibt es Wochen- und 4-Tages-Programme. Wir haben eine 4-Tage-Maßnahme gewählt., bestehend aus Wirbelsäulengymnastik und Progressiver Muskelentspannung.

Tag 1

Am Donnerstagmorgen sind wir zeitig losgefahren um gegen 10:30 in Orscholz einzutreffen. Nach Begrüßung, Check-In und Mittagessen ging es auch schon los. Die erste Gymnastik-Einheit hatte es in sich und bescherte uns für die folgenden Tage gleich mal Muskelkater. Bei der darauffolgenden Entspannungsrunde sind dann auch prompt zwei von uns eingeschlafen, nicht ganz Zweck der Übung. Um 17 Uhr war Schluss und wir sind gleich mal noch raus um einen Wherigo zu machen. Unterwegs gab es für neion und mich auch noch einen Earthcache. Leider hatten wir mit dem Wherigo ein bissel technische Schwierigkeiten, die Cartridge lief nicht sauber auf unseren Androiden. Weil es dunkel wurde und außerdem die Zeit für das Abendessen ablief brachen wir ab.

Diesen Abend haben wir in Sauna und Schwimmbad ausklingen lassen.

Tag 2

Um 8 Uhr war Gymnastik im Freien angesagt. Bei gefühlten -10° C ging es zur Cloef, ein berühmter Ausichtspunkt mit Blick auf die Saarschleife. Nach 45 min waren wir so warm, dass wir fast dampften. Auf Grund der Kälte gingen wir gleich in den Cacher-Klamotten zum Sport, und direkt im Anschluss brachten wir den Wherigo zu Ende. Dann ging es im Wechsel mit Relaxen und Sport weiter.  Das Abendessen zogen wir etwas vor um danach noch eine Runde cachen zu gehen.

Tag 3

Der Samstagvormittag war noch mal vollgepackt mit je einer Einheit Entspannung und Sport. Gegen 11 Uhr waren die fertig und der Kurs zu Ende.

Bis zum Mittagessen war noch gut Zeit und so absolvierten wir einen kleinen T4-Multi in der Nähe. Nachmittags fuhren wir nach Luxemburg zum Einkaufen und Tanken. Nachdem das erledigt war, widmeten wir uns wieder ein paar Caches im Dreiländereck D-L-F. Am frühen Abend hatten wir genug vom Schneetreiben und zogen die Wärme der Sauna und des Schwimmbads weiteren Outdooraktivitäten vor. Bei einem Bierchen besprachen wir dann noch den Plan für die Heimfahrt am nächsten Tag.

Tag 4: Cachetour durch 4 Länder und 7 Regionen

Am Sonntag durften wir etwas länger schlafen und ein ausgiebiges Frühstück genießen. Für den Beginn unserer 7-Regionen-Tour hatten wir uns einen kleinen Cache im Saarland in der Nähe der Saarschleife aufgehoben.

Tour durch 7 Regionen

Tour durch 7 Regionen

Die nächste Station war ein Earthcache in RLP. Von dort ging es weiter nach Luxemburg, zunächst über die Mosel, dann weiter nach Westen. Um den belgischen Länderpunkt zu machen, hatte ich eine kleine Serie an der Grenze zu Luxemburg ausgesucht. Die Stationen #1, #2, #3 waren trotz Schnee gut zu Fuss zu erreichen. Zu #4 wären es allerdings noch ca. 3km gewesen, also sind wir zum Auto zurück und haben umgeparkt. Zum Schluss war auch der Abstecher zum Bonus gut zu machen. Allerdings hatte uns diese Aktion doch mehr Zeit gekostet als geplant.

In Frankreich angekommen mussten wir erst Mal pausieren. Dazu sind wir im Restaurant zum goldenen M eingekehrt, was den Vorteil hatte uns per W-LAN auf den aktuellen Stand zu bringen. Wir beschlossen gleich hier schon einen Cache für die Region Lothringen zu loggen. Wie sich herausstellen sollte, war das gut so, denn den vorgesehene Cache an der A4 gab es nicht mehr, bzw. konnten wir nicht finden. Mittlerweile war auch klar, dass wir den ursprünglichen Zeitplan nicht halten konnten, also meldeten wir die Verspätung nach hause. Die weitere Fahrt durch den Nationalpark Nordvogesen zog sich in die Länge, doch schließlich erreichten wir auch das Etappenziel im Elsass. Ab jetzt begann der Endspurt und das Tagesziel sollte „Sakrileg in Niederbühl“ sein, ein Mystery den ich schon gelöst hatte und ein Cache von dem alle bisherigen Finder schwärmten. Was soll ich sagen, es hat sich gelohnt :):

Nun war es echt Zeit nach hause zu kommen und gegen 20 Uhr lieferte uns neion nacheinander ab.

Ein tolles Wochenende

Diese vier Tage waren ein schönes Erlebnis im Team: wir haben einiges für unsere Gesundheit getan, konnten einige Caches besuchen und haben wirklich viel gesehen unterwegs. Mit dem Zuschuss der Krankenkasse so einen kleinen Cacher-Urlaub zu machen hat was, und damit sind Ziele in ganz Deutschland möglich ;).

1 Antwort

  1. 9. April 2014

    […] wir letztes Jahr zum ersten Mal gemeinsam über mehrere Tage weggefahren sind, haben wir es dieses Jahr wiederholt. […]